Heinrich Pehle

deutscher Politikwissenschaftler From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben und Wirken

Pehle studierte von 1974 bis 1979 Politische Wissenschaft, Neuere Geschichte und Philosophie mit dem Abschluss Magister Artium. Von 1980 bis 1982 war er Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Jahr 1984 wurde er in Erlangen zum Dr. phil. promoviert mit seiner Dissertation zum Stellenwert kommunaler Außenpolitik bei Verkehrsinvestitionen. 1989 wurde er zum Akademischen Rat ernannt, davor war er ab 1982 wissenschaftlicher Mitarbeiter. Nach seiner Habilitation 1998 wurde er 2004 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Seine Schwerpunkte lagen in der Umweltpolitik, der Europaforschung sowie in der politischen Erforschung Nordeuropas und des Politischen System Deutschlands. Er wurde 2018 in den Ruhestand versetzt.[2]

Veröffentlichungen

  • Eskilstuna und Erlangen: ein Vergleich der kommunalpolitischen Situation zweier Partnerstädte aus Schweden und Deutschland. Erlangen 1982.
  • Kommunale Entscheidungsstrukturen in Schweden und Deutschland : 4 Fallstudien zum Stellenwert kommunaler Aussenpolitik bei Verkehrsinvestitionen. München 1985. ISBN 978-3-597-10444-3.
  • Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: ausgegrenzt statt integriert?: das institutionelle Fundament der deutschen Umweltpolitik. Wiesbaden 1998. ISBN 978-3-8244-4291-1.
  • Politik-Lexikon, Hg. von Everhard Holtmann unter Mitarbeit von Heinz Ulrich Brinkmann und Heinrich Pehle. München Wien 1991. ISBN 3-486-20948-5
  • zusammen mit Petra Zimmermann-Steinhart und Michael Kraack: Umweltintegration in der Europäischen Union: das umweltpolitische Profil der EU im Politikfeldvergleich. Baden-Baden 2001. ISBN 978-3-7890-7623-7.
  • zusammen mit Roland Sturm: Das neue deutsche Regierungssystem: die Europäisierung von Institutionen, Entscheidungsprozessen und Politikfeldern in der Bundesrepublik Deutschland. Opladen 2001. ISBN 978-3-8252-2244-4.

Einzelnachweise

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