Heinz Schlawatzky

deutscher Lehrer und Oberbürgermeister von Lüneburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Heinz Schlawatzky (* 27. Februar 1920 in Genthin; † 15. Mai 2003) war ein deutscher Lehrer und von 1978 bis 1981 Oberbürgermeister der Hansestadt Lüneburg.

Oberbürgermeister Heinz Schlawatzky bei der Eröffnung des Altstadtfests am 29. August 1981

Leben und Werk

Heinz Schlawatzky war gelernter Schriftsetzer und Buchdrucker. Im Zweiten Weltkrieg erlitt er als Kampfflieger im Mai 1945 eine schwere Verletzung. Ab 1947 absolvierte er in Güstrow eine Ausbildung zum Lehrer. 1953 floh er aus der damaligen DDR und studierte erneut an der damaligen Pädagogischen Hochschule in Lüneburg. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er in Lüneburg als Lehrer zunächst an der Heiligengeistschule und anschließend an der Realschule am Kreideberg. Danach war er Konrektor der Schule am Werder und zuletzt Schulleiter der Anne-Frank-Schule im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor.[1]

Heinz Schlawatzki war mehr als 37 Jahre lang Mitglied der SPD und für diese von 1972 bis 1986 und von 1991 bis 2001 Ratsmitglied im Rat der Hansestadt Lüneburg sowie von 1976 bis 1978 und von 1986 bis 2001 Mitglied des Kreistags des Landkreises Lüneburg. Von 1978 bis 1981 war er Oberbürgermeister der Hansestadt Lüneburg.[2]

Von 1975 bis 1984 gehörte er dem Verwaltungsrat der damaligen Stadtsparkasse Lüneburg an.[3] Von 1991 bis 1994 war er 1. Vorsitzender des Tierschutzvereins Lüneburg und Umgebung e. V.[4]

Ehrungen

Einzelnachweise

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