Helene Budliger Artieda
Schweizer Diplomatin, Staatssekretärin und Direktorin SECO
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Helene Budliger Artieda (* 1965 in Zürich[1]; heimatberechtigt in Hitzkirch[2]) ist eine Schweizer Diplomatin und seit 2022 als Staatssekretärin Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO).

Leben und Wirken
Ihre Laufbahn beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) begann 1985[3] als Sekretärin in Bern. In dieser Funktion kam Budliger Artieda zu ihren ersten Auslandeinsätzen nach Lagos in Nigeria, Havanna in Kuba und San Francisco in den USA.[2][4] Ihre erste Station führte Budliger Artieda nach Lima, Peru, wo sie ihren zukünftigen Ehemann kennenlernte.[4] Während ihrer Anstellung bei der Schweizer Botschaft in Kolumbien studierte sie Betriebswirtschaft in Bogotá.[1] Das Studium schloss sie mit einem Master ab. 2000 kehrte sie in die Schweiz zurück und war in verschiedenen Positionen in der Finanzabteilung des EDA tätig.[3] Von 2006 bis 2008 war sie Finanzchefin beim EDA.[1] 2008 ernannte sie Aussenministerin Micheline Calmy-Rey zur ersten weiblichen Amtsdirektorin im EDA. Von 2008 bis 2015 übernahm Budliger Artieda die Direktion für Ressourcen im EDA von Martin Dahinden, der die Leitung der Deza übernahm.[1][2] 2015 wurde sie Schweizer Botschafterin in Südafrika.[5] Auch Namibia, Botswana, Lesotho, Eswatini und Mauritius gehörten zu ihrem Zuständigkeitsgebiet.[4] Zusätzlich war sie auch Botschafterin bei der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) in Gaborone.[5] 2018 ernannte sie der Bundesrat zur Schweizer Botschafterin in Thailand, Kambodscha und Laos. 2022 wurde sie dem Bundesrat von einer Findungskommission als Nachfolgerin von Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch als Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) vorgeschlagen. Sie trat die Stelle am 1. August 2022 an.[6]
Budliger Artieda ist verheiratet und wohnt in Eich LU, aufgewachsen ist sie in Dübendorf.[4]
Weblinks
- Helene Budliger Artieda auf der Website des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO)
- Helene Budliger-Artieda: «Zeitdruck ist die Falle Nummer eins». In: SWI swissinfo.ch. 19. Juli 2024 (Interview).