Helene Glüxam
österreichische Jazzmusikerin
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Helene Glüxam (* 1992 in Wien) ist eine österreichische Jazzmusikerin (Bass, auch Gesang, Komposition).
Leben und Wirken
Glüxam, Tochter einer Oboistin und eines Cembalisten, lernte als Kind Violoncello und wechselte mit 13 Jahren zum E-Bass, um in einer Band zu spielen. Nach der Matura begann sie zunächst ein Studium der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien, bevor sie sich nach zweieinhalb Jahren doch für Musik entschied.[1] 2018 absolvierte sie ihr Kontrabass- & E-Bass-Bachelorstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Gina Schwarz und Willi Langer sowie bei Werner Fleischmann. Anfang 2023 schloss sie ihr künstlerisches Jazz-Kontrabass Masterstudium bei Peter Herbert an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz mit „ausgezeichnetem Erfolg“ ab.
In ihrem Soloprojekt rückt Glüxam den Kontrast von tieftönendem Bass und ihrer Singstimme ins Zentrum und arbeitet mit klaren Songstrukturen, die sich auch am Alternative Rock orientieren.[1] Solo-Konzerte führten sie u. a. ins Porgy & Bess, Radiokulturhaus und Musikverein Wien sowie zu internationalen Festivals in Deutschland, der Slowakei, Kasachstan und Usbekistan. Weiterhin gehört sie zum iranisch-österreichischen Quintett „Kurdophone“, mit dem das Album Isomer entstand (u. a. Elbphilharmonie Hamburg)[2] und ist Gründungsmitglied des Quartetts Halm, das Avantgarde-Pop mit Jazz und freier Improvisation kombiniert. Seit 2023 ist sie außerdem Teil des zeitgenössischen klassischen Musikensembles Lizard und Mitglied in der Bigband Wednesday Night Prayer Orchestra.[1]
Preise und Auszeichnungen
Glüxam wurde 2025 mit dem Österreichischen Jazzpreis in der Kategorie „Newcomer“ ausgezeichnet.[3] Außerdem wurde sie 2025/26 in das Förderprogramm The New Austrian Sound of Music aufgenommen.
Weblinks
- Webpräsenz
- 5 Millionen Pesos: Helene Glüxam. In: Ö1. 15. November 2025.
- Interview
- Helene Glüxam bei Discogs