Helene Götschel

deutsche Physikerin, Sozialwissenschaftlerin und Professorin an der Hochschule Hannover From Wikipedia, the free encyclopedia

Helene Götschel (* 1963 in Bayreuth) ist eine deutsche Physikerin, Wissenschaftshistorikerin und Geschlechterforscherin. Sie hat eine „Maria-Goeppert-Mayer“ Professur für Gender in Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Hochschule Hannover inne.

Leben und Werk

Götschel studierte von 1983 bis 1990 Physik in Hamburg und Tübingen und promovierte als Sozial- und Wirtschaftshistorikerin. Weiterhin studierte sie Wissenschaftsgeschichte, Hochschuldidaktik sowie Geschlechterforschung in Tübingen und Hamburg.[1]

Sie hatte Gastprofessuren an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, der Technischen Universität Kaiserslautern und an der Technischen Universität Darmstadt inne. 2015 wurde sie als Maria-Goeppert-Mayer-Professorin für "Gender in Ingenieurwissenschaften und Informatik" an die Hochschule Hannover berufen.[2] Im Jahr 2020 ist sie als KI²VA Gastprofessorin an der Technischen Universität Darmstadt am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik.[3]

Götschel befasst sich vorwiegend mit der Geschlechterforschung in den Naturwissenschaften und mit der Geschichte der Physik.

Sie gehört zum Vorstand des Vereins Frauen in Naturwissenschaft und Technik.

Publikationen (Auswahl)

  • Naturwissenschaften und Gender in der Hochschule: Aktuelle Forschung und erfolgreiche Umsetzung in der Lehre. Talheimer-Verlag, Mössingen-Talheim 2009, ISBN 978-3-89376-132-6, S. 190.
  • Naturwissenschaftlerinnen und Technikerinnen in Bewegung: Zur Geschichte des Kongresses Frauen in Naturwissenschaft und Technik 1977 bis 1989. Dissertation. 2002, ISBN 3-89376-095-4, S. 400.
  • Perspektivenwechsel: Frauen- und Geschlechterforschung zu Mathematik und Naturwissenschaften. Talheimer Verlag, Mössingen-Talheim 2001, ISBN 3-89376-040-7, S. 224.

Einzelnachweise

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