Helene Oldenburg

österreichische Afrikaforscherin, Sammlerin und Reisefotografin From Wikipedia, the free encyclopedia

Helene Maria Anna Oldenburg (* 25. Mai 1868 in Mank als Helene Maria Anna Aichinger[1]; † 20. Juni 1922 in Wien)[2] war eine österreichische Afrikaforscherin, Autorin und Fotografin.

Leben

Oldenburg, als Tochter eines Notars geboren, war Lehrerin und heiratete am 28. August 1904 Rudolf Oldenburg in Wien[3]. Wenige Tage später reiste sie mit ihm in das damalige Französisch-Guinea (heute: Guinea), wo ihr Ehemann zu dieser Zeit arbeitete.[2] Im Jahr 1907 zogen sie nach Kamerun um, wo Rudolf Oldenburg im Auftrag der Deutschen Kamerun-Gesellschaft tätig war.[2]

Auf Anregung des Ethnografen Rudolf Pöch legten Helene Oldenburg und ihr Mann eine große Sammlung ethnografischen Fotografien und Objekten aus Westafrika an, wie etwa Skelette, Abgüsse und Tieren.[4] Außerdem beschrieb Oldenburg ihre Reisen auch in Texten.[5] Im Jahr 1913 kehrten Helene und Rudolf Oldenburg nach Wien zurück, wo sie bis zu ihrem Tod lebten. Helene Oldenburg starb am 20. Juni 1922 infolge einer Malaria-Erkrankung.[2]

Literatur

  • Petra Jebinger: Ein „Sonderling“ auf Reisen: Die fotografische Sammlung von Rudolf und Helene Oldenburg im Museum für Völkerkunde Wien. Wien 2012 (Volltext Diplomarbeit).
  • Gabriele Habinger: Oldenburg Helene, Helena Maria Anna, geb. Aichinger. In: Ilse Korotin (Hrsg.): biografiA. Lexikon österreichischer Frauen. Band 2. Böhlau, Wien / Köln / Weimar 2016, ISBN 978-3-205-79590-2, S. 2416 f.

Einzelnachweise

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