Helga Kapfer
österreichische Leichtathletin
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Helga Kapfer (* 24. Dezember 1945) ist eine ehemalige österreichische Leichtathletin.
Sportliche Karriere
Helga Kapfer trat bis 1967 für den WAC an. 1969 war sie beim ULC Wildschek, 1970 bei NÖ Energie und 1971 bei LAC Raiffeisen. Bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften siegte sie 1965, 1966, 1967 und 1971 über 100 Meter. 1966, 1969, 1970 und 1971 gewann sie den Titel über 200 Meter.[1]
Bei den Europameisterschaften 1969 in Athen trat Kapfer zunächst über 200 Meter an. Sie lief im Vorlauf und im Halbfinale jeweils 24,5 Sekunden und schied als Fünfte ihres Halbfinallaufs aus, die ersten vier Läuferinnen erreichten das Finale.[2] Die 4-mal-100-Meter-Staffel mit Liese Prokop, Helga Kapfer, Maria Sykora und Erika Kren erreichte in 46,5 Sekunden das Finale, von neun Staffeln schied im Vorlauf nur das griechische Quartett aus. Im Finale liefen die vier Österrecierinnen 45,8 Sekunden und belegten den siebten Platz.[3] Im Jahr darauf lief Kapfer bei der Universiade 1970 in Turin ihre persönliche Bestzeit über 200 Meter.
Bei den Europameisterschaften 1971 in Helsinki schied Kapfer über 100 Meter im Vorlauf aus.[4] Über 200 Meter lief sie im Vorlauf 24,15 Sekunden und im Halbfinale 24,11 Sekunden.[5] Die 4-mal-100-Meter-Staffel mit Karoline Käfer, Christa Kepplinger, Monika Holzschuster und Helga Kapfer lief im Vorlauf 45,8 Sekunden, für den Finaleinzug fehlten zwei Zehntelsekunden.[6] Ein Jahr später bei den Olympischen Spielen in München war Helga Kapfer Ersatzläuferin der 4-mal-400-Meter-Staffel, kam aber nicht zum Einsatz.[7]
Bestzeiten
(nach Kamper/Graf: Österreichs Leichtathletik in Namen und Zahlen, Seite 236 bis 238)
- 100-Meter-Lauf: 11,6 Sekunden, 23. Juli 1971 in Leoben
- 200-Meter-Lauf: 23,8 Sekunden, 6. September 1970 in Turin
- 400-Meter-Lauf: 56,1 Sekunden, 16. Juli 1972 in Wien
Weblinks
- Helga Kapfer in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Helga Kapfer in der Datenbank von World Athletics (englisch)