Hell Hole
US-amerikanisch-serbischer Horrorfilm
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Hell Hole ist ein US-amerikanisch-serbischer Horrorfilm aus dem Jahr 2024 von John Adams und Toby Poser, die gemeinsam mit Lulu Adams das Drehbuch verfassten. Adams komponierte außerdem die Filmmusik und war gemeinsam mit Toby Poser als Hauptdarsteller zu sehen.
| Film | |
| Titel | Hell Hole |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten, Serbien |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Länge | 92 Minuten |
| Stab | |
| Regie | John Adams, Toby Poser |
| Drehbuch | John Adams, Lulu Adams, Toby Poser |
| Produktion | Matt Manjourides, Justin A. Martell |
| Musik | John Adams |
| Kamera | Sean Dahlberg |
| Besetzung | |
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Handlung
1814: Eine französische Truppe Napoleon Bonapartes befindet sich auf serbischem Terrain. Alle sind ausgehungert und erschöpft. Als ihnen eine Anwohnerin ein Pferd anbietet, beschließen sie, dieses zu schlachten und zu essen. Allerdings dreht das Pferd durch, und nach und nach kommen alle Soldaten ums Leben.
In der Gegenwart führt ein US-amerikanisches Bohrunternehmen unter Aufsicht von Emily am selben Ort Bohrungen durch. Hilfe bekommt er von John und ihrem Neffen Teddy. Aufgestockt wurde das Team durch ansässige Serben. Verstärkt wird das Team von den Umweltschützern Nikola und Sofija. Bei der ersten Bohrung stößt das Team auf alte Kleidung und Werkzeuge. Danach werden sie von Unwetter unterbrochen. Bei weiteren Bohrungen stoßen sie auf die Leiche eines der französischen Soldaten, der seit mehr als zweihundert Jahren eingefroren war. Die Leiche beinhaltet allerdings eine parasitäre, molluskartige Kreatur, die einen Geschmack auf menschliches Fleisch, speziell auf das von Männern, entwickelte.
Die Parasiten springen sofort auf die serbischen Arbeitskräfte auf. Nach und nach fallen die Serben der Kreatur zum Opfer. Da sie weniger auf Frauen fixiert ist, liegt es an Emily und Sofija, die Kreatur zu vernichten.
Hintergrund
Rezeption
Im Tomatometer, der Kritikerwertung auf Rotten Tomatoes, hat der Film bei 41 Reviews eine Wertung von 83 %. Im Popcornmeter, der Zuschauerwertung auf Rotten Tomatoes kommt der Film bei mehr als 50 Abstimmungen auf eine Wertung von 30 %.[2] In der Internet Movie Database hat der Film bei über 1400 Abstimmungen eine Wertung von 4,5 von 10,0 möglichen Sternen (Stand: März 2026).[3]
Catherine Bray kritisiert in ihrer Review für The Guardian, dass der Schwerpunkt weniger auf intellektuelles Filmemachen liegt, sondern darauf, dass die bösartige Kreatur relativ lustig daher kommt. Laut Bray liegt der Film von der Qualität auf dem „Niveau einer bescheidenen TV-Show“.[4]
Saul Muerte ist in seiner Filmreview auf Surgeons of Horror der Meinung, dass der Film „nie ganz Fuß“ fassen könne, da es scheitert, „Horror mit dunkler Komödie in Einklang zu bringen, aber der Humor fühlt sich oft gezwungen und fehl am Platz an und lenkt die Spannung ab, anstatt ihn zu verstärken. Momente, die erschreckend sein sollten, werden durch unangenehme Witze oder klangliche Verschiebungen untergraben, die das Publikum unsicher machen, wie es reagieren soll. Das Ergebnis ist ein Film, der sich uneben anfühlt, als ob er sich nicht sicher ist, ob er ein strafender Horror oder ein satirischer Kommentar sein will.“ Über die Kreatur wird geschrieben, dass sie „optisch beeindruckend“ sei, aber nicht ausgelastet wäre.[5]
Darren Gaskell ist der Meinung, dass wenn man das begrenzten Budgets mit einbezieht, sei „die Kreaturenarbeit von Masters FX Inc. beeindruckend, wobei das Aussehen des Monsters zwischen ekelhaft und urkomisch“ liegt. Er sieht Parallelen zu in den 1980er Jahren auf VHS erschienenen Horrorfilmen.[6]
Brian Tallerico sieht in seiner Review auf Roger Ebert.com Parallelen zu den Filmen Die Fürsten der Dunkelheit und Die Mächte des Wahnsinns.[7]