Heller Alpenbläuling
Art der Gattung Agriades
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Der Helle Alpenbläuling (Agriades orbitulus, Syn.: Plebejus orbitulus, häufig fälschlich auch Plebeius orbitulus geschrieben) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae).
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Heller Alpenbläuling (Agriades orbitulus) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Agriades orbitulus | ||||||||||||
| (Prunner, 1798) |

Merkmale
Falter
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von etwa 21 bis 25 Millimetern. Die Flügeloberseiten sind bei den Männchen zeichnungslos hell kobaltblau, bei den Weibchen braun, jedoch in der Basalregion oftmals mehr oder weniger blau bestäubt. Die Vorderflügel enden am Apex sehr spitz. Beide Geschlechter sind durch auffällige weiße Flecke auf der ansonsten blass graubraunen Flügelunterseite eindeutig zuzuordnen.
Ei, Raupe, Puppe
Das Ei ist rein weiß und hat eine wabenartige Struktur an der Oberfläche. Die erwachsenen Raupen sind von grüner Farbe, haben eine dunklere Rückenlinie sowie kurze, weißliche Haare. Die Puppe ist grün gefärbt und hat am Rücken sehr kurze, bräunliche Haare.[1]
Vorkommen
Lebensweise
Die Falter fliegen in einer Generation, in den Alpen im Juli und August sowie in den nordischen Ländern im Juni und Juli. Sie sind in der Hauptsache auf steilen, blütenreichen Hängen anzutreffen, oftmals sehr lokal auf Kurzrasenflächen zwischen Geröll und Felsen. Die Raupen ernähren sich von Alpen-Tragant (Astragalus alpinus) oder Gletscher-Tragant (Astragalus frigidus).[1] Die jungen Raupen überwintern.
Gefährdung und Schutz
In Deutschland kommt die Art nur in den bayerischen Alpen vor, weshalb sie auf der Roten Liste gefährdeter Arten in Kategorie R (Art mit geographischer Restriktion) klassifiziert ist.[3]