Hellertsiepen
Bach im Märkischen Oberland
From Wikipedia, the free encyclopedia
Der Hellertsiepen ist ein gut ein Kilometer langer Bach im Märkischen Oberland, der auf dem Gebiet der zum nordrhein-westfälischen Märkischen Kreis gehörenden Kleinstadt Halver verläuft und von rechts und Süden in den Logrötker Bach mündet.
| Hellertsiepen | ||
|
| ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 27687224 | |
| Lage | Süderbergland
| |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Logrötker Bach → Glör → Volme → Ruhr → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | nördlich von Halver-Glörfeld 51° 13′ 42″ N, 7° 29′ 25″ O | |
| Quellhöhe | 382,9 m ü. NHN[2] | |
| Mündung | südwestlich des Stausees der Glörtalsperre in den Logrötker Bach 51° 14′ 14″ N, 7° 29′ 23″ O | |
| Mündungshöhe | ca. 312 m ü. NHN[2] | |
| Höhenunterschied | ca. 70,9 m | |
| Sohlgefälle | ca. 55 ‰ | |
| Länge | 1,3 km[3][4] | |
| Einzugsgebiet | 43,6 ha[5] | |
| Abfluss[5] AEo: 43,6 ha an der Mündung |
MQ Mq |
10,66 l/s 24,4 l/(s km²) |
Geographie
Verlauf
Der Hellertsiepen entspringt auf einer Höhe von etwa 382,9 m ü. NHN rund 100 m nördlich des Dorfes Glörfeld in der Flur Aufm Stillen Brenck in einem winzigen Teich.
Er fließt zunächst, begleitet von einem Feldweg, in nördlicher Richtung durch Wiesen. Ab der Gabelung des Weges[6] wird der Siepen von Gehölz gesäumt. Er läuft nun etwa einen halben Kilometer durch eine von Wald begrenzte Wiese und betritt danach den Wald.
Der Hellertsiepen mündet schließlich auf einer Höhe von ungefähr 212 m ü. NHN direkt an der Grenze vom Märkischen Kreis zu Ennepe-Ruhr-Kreis von rechts und Süden in den aus dem Südwesten kommenden Logrötker Bach, der nach etwa 100 m in den Stausee der Glörtalsperre einfließt.
Der etwa 1,3 Kilometer lange Lauf des Hellertsiepens endet ungefähr 58 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von circa 45 ‰.
Einzugsgebiet
Das 43,6 ha große Einzugsgebiet des Hellertsiepens liegt im Märkischen Oberland und wird durch ihn über den Logrötker Bachs, die Glör, die Volme, die Ruhr und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Sein Einzugsgebiet ist im nördlichen Bereich zum größten Teil bewaldet, während im Süden landwirtschaftlich genutzte Flächen überwiegen.