Helmut Sterz
deutscher Arzt und Autor.
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Helmut Sterz (* 1946) ist ein deutscher Tiermediziner, Toxikologe und Autor.[1]
Leben und Werdegang
Sterz studierte Veterinärmedizin und promovierte anschließend an der Justus-Liebig-Universität Gießen in Virologie. 1981 wurde er Fachtierarzt für Pharmakologie und Toxikologie. Ab 1974 leitete er bei Boehringer Mannheim die Abteilung für Reproduktionstoxikologie. Danach leitete er ab 1988 ein Toxikologie-Zentrum in Orléans. 1995 wechselte Sterz zum Toxikologiezentrum nach Basel und arbeitete dort in leitender Funktion. Ab 2001 arbeitete er schließlich bei Pfizer und ging dann 2007 in den Ruhestand.[1]
Äußerungen zur Covid-19-Pandemie
Sterz äußerte sich öffentlich mehrfach kritisch über die Impfstoffe, welche in der COVID-19-Pandemie entwickelt wurden. Als Sachverständiger wurde er von der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag zu einer Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Covid-19-Pandemie eingeladen und durfte dort vortragen. Vor der Kommission sprach Sterz von einer „Impftragödie“ und betitelt die schnelle Zulassung der Impfstoffe als „Menschenversuch“. Sterz geht von insgesamt bis zu 60.000 Todesfällen, nur durch Folgen der Impfung, aus. Eine Zahl, die deutlich höher ist als Experten annehmen.[2] Der ehemalige Bundesgesundheitsminister und Mediziner Karl Lauterbach widersprach Sterz in Hinblick auf die Sicherheit der Impfstoffe und erklärte, kein Impfstoff sei je so gut untersucht worden.[3][4] Der Konzern Pfizer betonte zudem, Sterz sei lange vor der Entwicklung der Covid-19-Impfstoffe in den Ruhestand gegangen und habe nicht an der Entwicklung mitgewirkt.[5]
Werke
- Die Impf-Mafia, Rubikon-Verlag, 2026, ISBN 978-3-90760601-8.