Helmut Urbach

deutscher Ultramarathonläufer From Wikipedia, the free encyclopedia

Helmut Urbach (* 17. Juni 1942 in Köln[1]) ist ein deutscher Marathon- und Ultramarathonläufer, der seine größten Erfolge im 100-km-Straßenlauf feierte.

Schnelle Fakten Karriere, letzte Änderung: 28. Dezember 2019 ...
Helmut Urbach


Helmut Urbach bei einem Bahnrennen
im Winter 1974/75

Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 17. Juni 1942 (83 Jahre)
Geburtsort Köln, Deutschland
Karriere
Bestleistung 2:23:40 h (Marathon)
6:40:03 h (100-km-Straßenlauf)
letzte Änderung: 28. Dezember 2019
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Werdegang

1966 startete er zum ersten Mal bei einem Ultralauf und wurde Vierter bei den 100 km von Biel.[2] Im Jahr darauf gelang ihm sein erster von sieben Siegen bei diesem Rennen (weitere folgten 1969, 1973, 1974, 1977, 1979 und 1980). 1969 blieb er mit 7:55 Stunden als erster Läufer bei diesem Wettbewerb unter acht Stunden und 1974 mit 6:59:28 Stunden als erster unter sieben Stunden.

Am 5. September 1971 stellte er in Unna mit 6:57:55 h eine inoffizielle Weltbestzeit über 100 km auf. Am 24. Mai 1975 erzielte er beim Ultralauf Florenz–Faenza mit 7:17:03 h einen Streckenrekord und verbesserte bei der 100-km-Zwischenzeitnahme seine Rekordmarke auf 6:40:03 h.

Fünfmal siegte er beim Königsforst-Marathon (1973, 1975, 1977, 1983, 1984), bei dessen erster Austragung 1973 er mit 2:25:46 h den Streckenrekord aufstellte, der erst im Jahr 2020 von Dominik Fabianowski unterboten wurde.

Urbach ist verwitwet[3] und lebt in Köln-Porz.[2] Er ist seit 2002 Ehrenmitglied der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung (DUV).[4]

Persönliche Bestleistungen

  • Marathon: 2:23:40 h, 1974
  • 100-km-Straßenlauf: 6:40:03 h, 24. Mai 1975, Faenza
  • 12-Stunden-Lauf: 140,234 km, 20. Juli 1986, Brühl
  • 24-Stunden-Lauf: 223,034 km, 2. Mai 1993, Basel

Einzelnachweise

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