Helvetische Jugend
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Die Helvetische Jugend war eine rechtsextreme[1][2] Organisation für Menschen von 17 bis 25 Jahren, die sich im Umfeld der Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) bewegt.
Geschichte
Die Organisation wurde 2004 in der Region Oberaargau gegründet.[3] Einer der Gründer war der spätere Präsident der PNOS, Dominic Lüthard.[2]
Bekannt wurde die Helvetische Jugend vor allem durch einen geplanten Angriff einiger ihrer Mitglieder auf eine Antirassismus-Demo in Willisau am 30. Oktober 2004,[4][2] wobei niemand verletzt, die Demo danach aber abgesagt wurde. Im Zuge der Ermittlungen kamen bei verschiedenen Mitgliedern Hieb- und Stichwaffen, Abwehrsprays, ein Elektroschockgerät, eine Hochleistungsschleuder, ein Nebelkörper sowie eine Schrotflinte und Teile von Armeemunition zum Vorschein. Zudem wurde auch nationalsozialistisches Propagandamaterial sichergestellt.[2] 2004 versuchte die Partei in Solothurn eine 1. Mai-Veranstaltung anzugreifen.[2]
Seit 2013 erschien die Helvetische Jugend nicht mehr in der Öffentlichkeit.[5] Seit Ende 2013 ist die Website der Gruppe ebenfalls offline.[2]
Profil
Die Kameradschaft wehrt sich gegen angeblich linke Medien und Schulbildung sowie gegen den vorgeblich zu hohen Ausländeranteil in der Schweiz.[3] Dazu organisiert sie Treffen und Bildungsveranstaltungen[2] oder verteilten Flugblätter.[4][6] Außerdem veröffentlichte die Helvetische Jugend Berner Oberland eine Schulhof-CD.[7] Ähnliche Projekte sind aus Deutschland bekannt.