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Henri Boério

französischer Turner From Wikipedia, the free encyclopedia

Henri Louis Boério[1] (* 13. Juni 1952 in Sétif) ist ein ehemaliger französischer Kunstturner. Bei Olympischen Spielen gewann er eine Bronzemedaille. Ebenfalls einmal Bronze erturnte er bei Europameisterschaften.

Karriere

Der 1,70 Meter große Boério turnte für Montceau, wo er nach seinem Abschluss als Sportlehrer tätig war. 1977 war er französischer Meister im Mehrkampf.[2]

Bei den Olympischen Spielen 1972 in München belegte Boério den 76. Platz in der Qualifikation für das Mehrkampffinale.[3] Im Mannschaftswettbewerb erreichte die französische Riege den 13. Rang.[4] Seine beste Platzierung in den Geräte-Qualifikationen war der 21. Platz am Reck.[5]

1973 bei den Europameisterschaften in Grenoble wurde Boério 25. im Mehrkampf. Im Jahr darauf bei den Weltmeisterschaften 1974 in Warna belegte er im Mehrkampf den 24. Platz. Die französische Equipe erreichte den zehnten Platz. 1975 wurde Boério im Mehrkampf 20. der Europameisterschaften in Bern.[2] Bei den Mittelmeerspielen 1975 in Algier gewann Boério den Mehrkampf vor Michel Boutard. In der Mannschaftswertung gehörten die beiden zur siegreichen französischen Equipe. Zwei weitere Goldmedaillen erturnte Boério am Boden und am Reck. Am Seitpferd siegte Boutard vor Boério.[6]

Ein Jahr später bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal erreichte Boério als bester Franzose den 23. Platz im Mehrkampf.[7] Die französische Riege kam auf den zehnten Platz.[8] Am Reck erreichte Boério das Einzelfinale. Hinter den beiden Japanern Mitsuo Tsukahara und Eizō Kenmotsu gewannen der Deutsche Eberhard Gienger und Boério bei gleicher Punktzahl beide eine Bronzemedaille.[9]

1977 bei den Europameisterschaften in Vilnius belegte Boério den neunten Platz im Mehrkampf. Er erreichte drei Gerätefinals und wurde Vierter am Reck, Sechster am Boden und Siebter an den Ringen. 1978 bei den Weltmeisterschaften in Straßburg war Frankreich Gastgeberland. Boério wurde 21. im Mehrkampf und Achter mit der Mannschaft. Im Finale am Barren belegte er den sechsten Platz. 1979 bei den Europameisterschaften in Essen wurde Boério Achter im Mehrkampf. Er belegte den sechsten Platz am Reck und den siebten Platz im Pferdsprung. Am Barren siegten mit Bohdan Makuz vor Alexander Ditjatin zwei Turner aus der Sowjetunion. Dahinter gewannen Gienger und Boério gleichauf die Bronzemedaille.[2] Bei den Mittelmeerspielen 1979 in Split siegte die französische Mannschaft. Im Mehrkampf gewann Michel Boutard vor Willi Moy. Boério vervollständigte als Dritter den Dreifacherfolg der französischen Turner. Boério siegte am Barren, wurde am Reck Zweiter hinter seinem Landsmann Joël Suty und am Boden Zweiter hinter dem Spanier Gabriel Calvo.[10]

Zum Abschluss seiner Karriere belegte Boério bei den Olympischen Spielen 1980 den 24. Rang im Mehrkampf.[11] Mit der Mannschaft erreichte er den achten Platz.[12]

Commons: Henry Boério – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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