Herbert Buck

deutscher Bibliothekar From Wikipedia, the free encyclopedia

Herbert Buck (* 13. März 1939 in Heilbronn; † 14. Januar 2023)[1] war ein deutscher Bibliothekar und langjähriger Leiter der Bibliotheksschule Frankfurt/M.[2]

Leben und Wirken

Nach seiner Reifeprüfung 1959 in Hessisch-Lichtenau studierte Herbert Buck Geschichte, Lateinische Philologie und Politikwissenschaft, zunächst an der Universität Marburg/L., ab 1961 an der Universität Frankfurt/M. Dort legte er 1967 das Staatsexamen für den höheren Schuldienst ab und promovierte im gleichen Jahr bei Walter Lammers mit einer Dissertation über "Kassel und Ahnaberg. Studien zur Geschichte von Stadt und Kloster im Mittelalter". Seit 1966 war er an der Handschriftenabteilung der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/M. tätig und absolvierte 1973 die Fachprüfung für den höheren Bibliotheksdienst an der Bibliotheksschule Frankfurt/M.(Fachhochschule für Bibliothekswesen), an der er später unterrichtete und die Leitung übernahm. 1981 wurde er zum Bibliotheksdirektor befördert. Im Jahre 2004 trat er in den Ruhestand. Neben der Handschriftenkatalogisierung beschäftigte sich Herbert Buck vor allem mit der bibliothekarischen Ausbildung im gehobenen und höheren Dienst.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • (Bearb., mit Gerhardt Powitz): Die Handschriften des Bartholomäusstifts und des Karmeliterklosters in Frankfurt am Main (= Kataloge der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, Bd. 3). Klostermann, Frankfurt/M. 1974.
  • (mit Margit Rützel): Grundlagen der Allgemeinbibliographie. Texte und Materialien zum Bibliographiekurs (= Studienhefte der Bibliotheksschule Frankfurt am Main, Bd. 6). Frankfurt/M. 1976, ISBN 3-88131-003-7.
  • Zu den Inhalten und Zielen einer gemeinsamen Ausbildung von Bibliothekaren und Dokumentaren aus bibliographischer Sicht. In: Alexandra Habermann u. a. (Hrsg.): Zentrale Einrichtungen und zentrale Dienste im Bibliothekswesen (= Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Sonderhefte, Bd. 29). Klostermann, Frankfurt/M. 1980, S. 203–209, ISBN 3-465-01395-6.
  • Zum Stand der bibliothekarischen Ausbildung des gehobenen Dienstes. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Bd. 28 (1981), S. 455–464.
  • (mit Jobst Tehnzen u. Harald Wendt): Das Studium des Bibliotheks- und Dokumentationswesens in Großbritannien. Universitätsbibliothek u. TIB, Hannover 1989.
  • Ausbildungsinstitute und Ausbildungsbibliotheken. In: Jobst Tehnzen (Hrsg.): Die praktische Ausbildung der Bibliotheksreferendare (= DBI-Materialien, Bd. 87). Deutsches Bibliotheksinstitut, Berlin 1989, S. 19–28, ISBN 3-87068-887-4.
  • Bibliothekarische und dokumentarische Ausbildung für den EG-Binnenmarkt. Neue Inhalte, neue Konzeptionen? In: Engelbert Plassmann (Hrsg.): Bibliotheken in Europa (= Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Sonderhefte, Bd. 53). Klostermann, Frankfurt/M. 1991, S. 45–51, ISBN 3-465-02288-2.
  • Zur Äquivalenz der bibliothekarischen und dokumentarischen Berufsabschlüsse in den alten und neuen Bundesländern. Empfehlungen der "Arbeitsgruppe Personalfragen, Aus- und Fortbildung" der Bund-Länder Arbeitsgruppe Bibliothekswesen. In: Engelbert Plassmann (Hrsg.): Wissenschaftliche Bibliotheken im vereinten Deutschland (= Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Sonderhefte, Bd. 54). Klostermann, Frankfurt/M. 1992, S. 293–299, ISBN 3-465-02533-4.
  • Ausbildungs- und Studiengänge im Bereich Bibliothek – Information und Dokumentation. In: Nachrichten für Dokumentation, Bd. 49 (1998), H. 2, S. 101–110.
  • Das hessische Modell für die künftige Ausbildung des höheren Bibliotheksdienstes. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Bd. 48 (2001), S. 111–114.

Einzelnachweise

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