Herculanensische Papyri

römische Papyri aus Herkulaneum From Wikipedia, the free encyclopedia

Als Herculanensische Papyri (auch Herculaneum-Papyri oder Papyri von Herculaneum, italienisch Papiri Ercolanesi, lateinisch Papyri Herculanenses, abgekürzt PHerc.) sind Papyri aus der römischen Antike bekannt, die zwischen 1752 und 1754 bei Ausgrabungen in der Villa dei Papiri in Herculaneum entdeckt wurden. 1792 dieser Papyri befinden sich heute in der Nationalbibliothek von Neapel, sechs weitere werden im Institut de France in Paris verwahrt und einige weitere in der Bodleian Library in Oxford.

Die Papyri von Herculaneum sind die einzige aus der Antike erhaltene zusammenhängende Sammlung von literarischen und wissenschaftlichen Schriftrollen. Grund ihrer Konservierung ist die Verschüttung der Stadt durch Lava und Asche aufgrund eines Ausbruchs des Vulkans Vesuv im Jahr 79. Die Papyri beinhalten vor allem Schriften des Epikur und des Philodemos von Gadara. Zum Großteil sind sie bis heute nicht entziffert.

Entdeckung

Die Villa dei Papiri in Herculaneum

Gefunden wurden die Papyri bei Ausgrabungen zwischen dem 19. Oktober 1752 und dem 25. August 1754. Sie befanden sich in einem kleinen Raum in der später nach diesem Fund benannten Villa dei Papiri.

Karte der Villa dei Papiri

Zusammen mit den meisten übrigen Funden aus Herculaneum wurden die Rollen im Königspalast Portici aufbewahrt und kamen später in die Nationalbibliothek von Neapel. König Ferdinand I. schenkte 1802 sechs Rollen dem französischen Ersten Konsul, General Napoleon Bonaparte, die sich bis heute in Paris im Institut de France befinden. 1815 soll er weitere 18 Rollen dem britischen Prinzregenten und späteren König George IV. geschenkt haben, von denen ein Teil heute von der Bodleian Library der University of Oxford aufbewahrt wird, einige jedoch als verschollen gelten.[1]

Da die früheren Ausgrabungen in der Villa nur unsystematisch durch die Anlage von Tunneln durch die Ascheschichten betrieben wurden, besteht die Hoffnung auf Entdeckung weiterer Papyri, allerdings werden die Grabungen derzeit aus Finanzierungsgründen nicht fortgeführt; vorhandene Mittel werden auf die Konservierung und Restaurierung der bereits ergrabenen Stätten in Pompeji konzentriert, die sich teilweise bereits im Verfall befinden.[2]

Bibliotheksraum

Auf den Raum, in dem man die Papyri fand, stießen die Ausgräber erstmals am 19. Oktober 1752. An den Wänden sollen verkohlte Regale gestanden haben und in der Mitte ein freistehender weiterer Regalschrank. In den Fächern der Regale fand man verkohlte zylinderförmige Gegenstände, die man barg und erst später als Schriftrollen identifizieren konnte. Wegen austretender Grubengase mussten die Ausgrabungen der Villa bereits 1765 wieder zugeschüttet werden. Es existieren keine Bilder der Bibliothek, bis zur erneuten Ergrabung am Ende des 20. Jahrhunderts hatte sich von den Regalen nichts mehr erhalten. Lediglich Dübellöcher in den Wänden lassen noch auf das Vorhandensein von Holzmöbeln schließen. Nach den Plänen Carl Webers war der Raum 2,65 mal 3,20 Meter groß.[3] Laut einem im Jahr 1756 verfassten Augenzeugenbericht Johann Joachim Winckelmanns handelte es sich um ein schlichtes Zimmer mit mannshohen Schränken an den Wänden und in der Mitte, das für ihn wie ein antikes Archiv aussah.[4] In einem Brief vom 17. Dezember 1752 spricht der Konservator Camillo Paderni von einem Mosaikfußboden in dem Raum, die Schränke sollen aus verschiedenen Holzsorten bestanden und oben mit einem Gesims abgeschlossen haben.[5] Neben dem Bibliothekszimmer fand man einen weiteren kleinen Raum von 1,90 mal 2,65 Metern, der möglicherweise als Ruheraum gedient hatte, sowie größere Zimmer unbekannter Nutzung.[6]

Konservierung

Man nimmt an, dass die Papyri aufgrund von Hitzeeinwirkung erhalten sind und deren Inhalt so lesbar geblieben ist. Als Lava und Asche die Stadt verschütteten, waren sie einer hohen Temperatur von über 300 Grad Celsius ausgesetzt, wodurch die biologische Zersetzung des organischen Materials verhindert wurde.

Entrollung und Entzifferung

Frühe Versuche

Kopie eines identifizierbaren Textes des Papyrus 152–157

Der Maler und Kopist Camillo Paderni, der bei der Entdeckung anwesend war, berichtete im November 1752 in einem Brief an Richard Mead zuerst über den Fund. Im Februar 1753 verlas Mead den Brief vor der Royal Society; der Fund erregte in der Forscherwelt bald europaweit Aufsehen. Paderni schnitt einige Rollen längs auf, schälte das (tatsächlich besser lesbare) Innere aus den Hälften heraus, wobei es aber zerbröselte, und versuchte, die verkrusteten äußeren Schichten zu lösen, jedoch zerfielen sie zu Asche.

Die Maschine von Abt Piaggio wurde bereits 1756 in der Vatikanischen Bibliothek zum Abrollen von Schriftrollen verwendet.

Pater Antonio Piaggio von der Vatikanischen Bibliothek konstruierte 1753 eine Maschine zur langsamen Aufwicklung der Rollen. Johann Joachim Winckelmann beschrieb sie in einem 1762 publizierten Brief. Auf diese Weise gelang Piaggio die Öffnung von über 50 Rollen, zumeist mit Werken von Philodemos, teilweise in mehreren Kopien, über Musik und diverse philosophische Themen. Dies stützt die Vermutung, dass es sich um Philodemus’ eigene Bibliothek handelte, die in den Besitz des ihm nahestehenden Epikureers Lucius Calpurnius Piso gelangt sei, dem Schwiegervater Gaius Iulius Caesars, weshalb Piso als Hausherr der großen und reich mit Kunstwerken ausgestatteten Villa in Betracht gezogen wird.

Seit ihrer Entdeckung wurden verschiedene Verfahren entwickelt und angewandt, um die ohnehin schon beschädigten Papyrusrollen zu entrollen, darunter die Behandlung mit Rosenwasser, organischen Gasen, schwefelhaltigen Lösungen und Pflanzensaft des Echten Papyrus. Die meisten führten zur schweren Beschädigung oder Zerstörung der Proben. Auch die Behandlung mit einer Mischung aus Ethanol, Glycerin und warmem Wasser zur Lösung der Schichten ließ die betreffenden Rollen in Hunderte von Fragmenten zerfallen.[7]

Moderne Ansätze

1969 begründete Marcello Gigante auf Grundlage einer bereits bestehenden Officina das Centro Internazionale per lo Studio dei Papiri Ercolanesi, um die Arbeit zu internationalisieren. Die Friends of Herculaneum Society vereinen weltweit professionelle Papyrologen sowie Amateur-Enthusiasten, die sich der Entzifferung widmen. Leichter als die in capsae gehüllten lateinischen Schriftrollen sind die offen verwahrten griechischen zu entziffern.[7] Neue Dokumentationsmethoden beispielsweise durch Mikroskopie oder die Dokumentation aller bereits entrollten Papyri mittels Multispektralfotografie durch ein Team der Brigham Young University ermöglichten deutliche Verbesserungen der älteren Lesungen; die versuchsweise Nutzung der Hyperspektralfotografie ergab noch einmal besser lesbare Aufnahmen.[8]

Die von Uwe Bergmann von der Stanford University vorgeschlagenen Synchrotron-Verfahren mit Röntgenfluoreszenzanalyse und XPCT (phase-contrast tomography)[9] nutzen den Eisengehalt der Tinte. Das Ausprobieren immer neuer Verfahren, etwa im Speicherring der European Synchrotron Radiation Facility in Grenoble, wird von den aufbewahrenden Bibliotheken allerdings nur mit großer Zurückhaltung gestattet und ist auch enorm aufwändig, weshalb zuletzt keine Fortschritte gemacht werden konnten.[7]

Seit 2015 werden etwa durch Brent Seales von der University of Kentucky weitere Versuche unternommen, einige Rollen mittels Durchleuchtung und digitaler Bildgebung lesbar zu machen. Durch die Wellung der Papyri sind die gerollten Oberflächen dreidimensional, was die Entwicklung von digitalen Leseprogrammen erschwert. Das Computertomographie-Verfahren scheiterte zunächst an dem nur geringen Bleigehalt der Tinte sowie dem Kohlenstoffgehalt, der in Tinte wie Papyri fast gleich ist und daher kein unterscheidbares Schriftbild ergibt.

Vesuvius Challenge

Der im Jahr 2023 initiierte, internationale Wettbewerb zur Erforschung der Herculaneum-Schriftstücke gründet auf der Forschungsarbeit des Informatikprofessors Brent Seales von der University of Kentucky. Er zeigte, dass Algorithmen dazu trainiert werden können, auf Röntgenaufnahmen die Tinte in den zusammengepressten Schichten der Papyrusrollen zu identifizieren. Darüber hinaus stellte Seales' Team Software und hochaufgelöste 3-D-Scans öffentlich zur Verfügung. Damit können Forschende weltweit die Techniken zum virtuellen Entrollen der Schriften verbessern. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Papyrus-Rollen untersucht, wobei die Lesbarkeit der Titel, Autoren und einzelner Wörter der beschädigten Dokumente deutlich verbessert werden konnte.

2023 wurde ein Wettbewerb zur Entwicklung geeigneter Programme Maschinellen Lernens unter dem Namen Vesuvius Challenge ausgelobt.[10] Studenten verschiedener Universitäten entwickelten daraufhin parallel zwei KI-Modelle sowie eine Optimierung des 3D-Scans.[11] Im Oktober 2023 konnte ein signifikanter Durchbruch verzeichnet werden, der sich in der Verleihung des renommierten „First Letters Prize“ manifestierte. Dem Informatikstudenten Luke Farritor ist es erstmals gelungen, ein vollständiges Wort im Inneren einer ungeöffneten Rolle (PHerc. Paris 4, auch bekannt als Schriftrolle 1) sichtbar zu machen. Die Verifizierung des altgriechischen Wortes „porphyras, ΠΟΡΦΥΡΑϹ“, welches für die Farbe Purpur steht, erfolgte zeitnah und unabhängig von dem ägyptischen Forscher Youssef Nader, der den zweiten Platz belegte.[12][13]

Im Februar 2024 wurde von der Jury verkündet, dass die ausgegebenen Ziele für den Hauptpreis 2023 sogar übertroffen werden konnten und insgesamt rund 5 % einer Schriftrolle entziffert werden konnten, die vermutlich eine bisher gänzlich unbekannte philosophische Schrift von Philodemos enthält. Ziel der Challenge für 2024 wird sein, 90 % aller vier gescannten Schriftrollen lesbar zu machen.[14]

Im April 2024 brachte die Forschung eines Papyrologen an der Universität Pisa mithilfe von Infrarot- und Röntgenscanverfahren Details über Platons Grabstätte aus den Herculaneum-Papyri ans Licht. Diese Forschung ergab, dass sich Platons Grab in einem ihm gewidmeten Garten der platonischen Akademie befand, in der Nähe des den Musen gewidmeten Mouseion.[15][16]

Im Jahr 2025 lag der Schwerpunkt neben der weiteren Automatisierung des „Abwickelns“ auf der Optimierung des Digitalisierungsprotokolls.[17] Dank modernster Röntgen-Scantechniken der European Synchrotron Radiation Facility ist es nun möglich, eine große Rolle mit einer Pixelgröße von 9,2 µm in weniger als zwei Stunden zu scannen. Dadurch wird die Scanzeit im Vergleich zu früheren Sitzungen um mehr als die Hälfte reduziert, während gleichzeitig die effektive Auflösung verbessert wird. Mehr als dreißig Schriftrollen wurden mit unterschiedlichen Konfigurationen gescannt, wobei sowohl die Auflösung als auch die Kontrastmechanismen variiert wurden. Dank dieser Fortschritte konnte im Mai 2025 bestätigt werden, dass der Autor tatsächlich Philodemus von Gadara war, und der Titel „Περὶ κακιῶν καὶ τῶν ἀντικειμένων ἀρετῶν καὶ τῶν ἐν οἷϲ εἰϲι καὶ περὶ ἅ“, oder auf Deutsch „Über die Laster und ihre entgegengesetzten Tugenden, in wem sie zu finden sind und worüber“.[18]

Im Juni 2026 konnte eine erste vollständige Schriftrolle, die PHerc. 1667, erstmals vollständig digital entrollt und gelesen werden.[19] Diese Schriftrolle, eine von vier, die digitalisiert und der Vesuvius Challenge zur Verfügung gestellt wurden, war bereits im 19. Jahrhundert erstmals beschädigt worden und wurde in den 1960er- und 1980er-Jahren durch unsachgemäße Handhabung erneut beschädigt. Daher liefert das vollständige Abrollen nur ein fragmentarisches Ergebnis. Die erhaltenen Teile lassen jedoch vermuten, dass es sich um eine Abhandlung über Ethik handelt, die an die stoische Philosophie anknüpft. Das Werk, das auf das 2. Jahrhundert v. Chr. datiert werden kann, scheint von den natürlichen Trieben des Menschen und seinem moralischen Fortschritt zu handeln, und im Schlussabschnitt wird Aristokreon zitiert, der Neffe und Schüler des großen Stoikers Chrysippos von Soloi war. Dies zeigt, dass diese Bibliothek von Herculaneum nicht nur epikureische Werke umfasst.

Philosophie

Die Schriften der Bibliothek gelten als die einzige in größerem Umfang erhaltene antike Bibliothek. Ihre Bedeutung liegt nicht nur in der Menge der erhaltenen Rollen, sondern auch darin, dass sie einen anderen Überlieferungsweg repräsentieren als die mittelalterliche Handschriftentradition. Die meisten griechischen Texte sind nur deshalb erhalten, weil sie immer wieder abgeschrieben wurden. Die herkulanensischen Rollen hingegen gelangten auf direktem archäologischen Weg in die Neuzeit. Dadurch bewahren sie Werke und Werkfassungen, die außerhalb dieser Bibliothek nicht oder nur in Spuren überliefert sind. Dies ist von besonderer Relevanz für die Geschichte der Philosophie, da ein signifikanter Teil der Bibliothek Schriften des Epikureers Philodemos von Gadara und seines intellektuellen Umfelds beinhaltet.[20]

In der Villa dei Papiri wurde eine umfangreiche griechische Bibliothek mit Werken meist philosophischen Inhalts gefunden. Ein erheblicher Teil davon ist der epikureischen Schule zuzurechnen, unter diesen zahlreiche bis dahin unbekannte Werke des Philodemos von Gadara. Philodemos (um 110 – um 40–35 v. Chr.) war ein hellenistischer epikureischer Philosoph und Dichter.

Die in der Bibliothek gefundenen Werke des Philodemos befassen sich mit einem breiten Spektrum von Themen, darunter Musik, Rhetorik, Philosophie-Geschichte, Theologie und Ethik. Eine der dort gefundenen Schriften (Über die Verleumdung, Papyrus Herculanensis Paris 2) liefert durch ihre Widmung den Nachweis der Verbindungen zwischen dem Kreis des Philodemos und dem Kreis des epikureischen Philosophen Siron.

Philodemus Geschichte der Akademie ist eines der wichtigsten Werke der Bibliothek. Es bietet eine biographisch strukturierte Darstellung der platonischen Akademie von Platon bis in die späte hellenistische Zeit und stellt eine der wichtigsten indirekten Quellen für die Geschichte der Schule dar. Es ist Teil einer umfassenderen Darstellung philosophischer Traditionen, in der Philodemos verschiedene Schulen systematisch beschreibt. Die Überlieferung erfolgt durch die Papyrusrollen PHerc. 1021 und PHerc. 1 und PHerc. 1691. Dabei repräsentieren PHerc. 1021 und das zugehörige Material (einschließlich PHerc. 1691) ein Arbeitsmanuskript, das zahlreiche Korrekturen, Zusätze und Umstellungen aufweist, während PHerc. 164 die nur fragmentarisch erhaltene Endfassung des Werkes darstellt. Für die Interpretation des Textes ist der Charakter eines Werkes in der Entwicklung von zentraler Bedeutung, da er Einblicke in Philodemos' Arbeitsweise erlaubt.

In der Schriftrolle PHerc. 139 konnte erstmals der Titel eines bislang unbekannten Buches gelesen werden: „Philodemus, Über die Götter, Buch 8“. Die Entdeckung legt nahe, dass das Werk „Über die Götter“ aus mindestens acht Büchern bestand. Bisher war lediglich das erste Buch der Reihe bekannt. Dadurch erhalten Forscher neue Einblicke in die epikureische Theologie und ihre Diskussionen über die Natur der Götter, Vorsehung und Kosmologie.[21]

Der Inhalt von PHerc. 1667 ist besonders relevant. Aufgrund der Handschrift und der sprachlichen Merkmale wird eine Entstehung im 2. oder späten 3. Jahrhundert v. Chr. vermutet. Damit gehört die Rolle zu den ältesten Exemplaren der Herculaneum-Bibliothek. Nach ersten Analysen scheint es sich um eine philosophische Abhandlung zu Ethik, Tugend und menschlichem Verhalten zu handeln. Mehrere Passagen weisen auf stoisches Gedankengut hin. Zu den diskutierten altgriechischen Begriffen zählen „hormē“ (Impuls) und „phrónēsis“ (Klugheit; Befreiung von handlungsinitiierenden Affekten[22]). Da die meisten bislang bekannten Herculaneum-Texte Philodemus zugeschrieben werden, könnte der Fund den Nachweis eines anderen Autors liefern.[23][24]

Weitere Abbildungen

Literatur

  • Tiziano Dorandi: Herculanensische Papyri. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 5, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01475-4, Sp. 398–400.
  • Tiziano Dorandi: La Villa dei Papiri a Ercolano e la sua bibliotheca. In: Classical Philology. Band 90, Heft 2, 1995, S. 168–182
  • Marcello Gigante: Philodemus in Italy. The books from Herculaneum. University of Michigan Press, Ann Arbor 2002, ISBN 0-472-10569-8
  • David Sider: The library of the Villa dei Papiri at Herculaneum. J. Paul Getty Museum, Los Angeles 2005, ISBN 978-0-89236-799-3
  • Agnese Travaglione: Verkohlte Papyrus-Rollen. Die antike Bibliothek der Villa dei Papiri und ihre Entzifferung. In: Josef Mühlenbrock, Dieter Richter (Hrsg.): Verschüttet vom Vesuv. Die letzten Stunden von Herculaneum (Ausstellungskatalog). Zabern, Mainz 2006, ISBN 3-8053-3445-1
  • Kenneth Lapatin (Hrsg.): Buried by Vesuvius. The Villa dei Papiri at Herculaneum. 2019, ISBN 1-60606-592-0
  • Francesca Longo Auricchio, Giovanni Indelli, Giuliana Leone, Gianluca Del Mastro: La Villa dei Papiri. Una residenza antica e la sua biblioteca. 2020, ISBN 88-430-9894-2
  • Kilian Fleischer: Philodem. Geschichte der Akademie: Einführung, Ausgabe, Kommentar (= Papyri Graecae Herculanenses. Band 1). Brill, Leiden/Boston 2023, ISBN 978-90-04-54653-0.
  • Kilian Fleischer: Die Papyri Herkulaneums im Digitalen Zeitalter. Neue Texte durch neue Techniken – eine Kurzeinführung. De Gruyter, Berlin 2022 (OpenAccess über doi:10.1515/9783110767711); Free PDF-Download
  • Kilian Fleischer: New readings in Philodemus’ Index Academicorum – Dio of Alexandria (PHerc. 1021, col. 34). In: Tomasz Derda u. a. (Hrsg.): Proceedings of the 27th International Congress of Papyrology 2013 (Warsaw). Warschau 2016, S. 459–470.
  • Johann Grolle: Platon aus der Asche. In: Der Spiegel. Nr. 30, 23. Juli 2022, S. 93–95
  • Hannes Hoffmann: Eine KI entziffert antike Schriftrollen. In: Spektrum der Wissenschaft. Nr. 3/2024, S. 36/38
  • Christian Vasallo: The Presocratics at Herculaneum: A Study of Early Greek Philosophy in the Epicurean Tradition. With an Appendix on Diogenes of Oinoanda’s Criticism of Presocratic Philosophy (= Studia Praesocratica. Band 11). De Gruyter, Berlin/Boston 2021.

Einzelnachweise

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