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Hermann Brust

deutscher Landwirt und NS-Funktionär From Wikipedia, the free encyclopedia

Hermann Brust (* 11. Oktober 1907 in Soest; † 28. November 1942 in Winterstall bei Jaschkul, Sowjetunion) war ein deutscher Landwirt und nationalsozialistischer Funktionär, der als Landeskulturwalter in Personalunion ab 1937 das Reichspropagandaamt im Gau Westfalen-Süd in Bochum leitete.

Er war zunächst als Landwirt tätig und trat zum 1. September 1930 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 294.587).[1] Als 1937 in Bochum das Reichspropagandaamt aus der Landesstelle Westfalen-Süd des Reichspropagandaministeriums gebildet wurde, übernahm er dessen Leitung. Am 23. August 1937 gehörte er zusammen mit Guido Joseph Kern, dem Maler Otto Polus, dem Geschäftsführer der Reichskammer der bildenden Künste, Walter Hofmann, dem Landesleiter der Reichskammer der bildenden Künste, Wilhelm Stommel, und dem Referenten der Reichskammer der bildenden Künste, Hellmut Sachs, zu einer Kommission, die in Soest 64 Kunstwerke im Rahmen der Aktion Entartete Kunst beschlagnahmte.[2]

Brust stand auf der Einheitsliste (Liste des Führers) zur Reichstagswahl 1938, zog aber nicht in den Reichstag ein.[3]

Literatur

Einzelnachweise

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