Hermann Dyck
deutscher Maler
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Leben
Hermann Dyck widmete sich in München der Architekturmalerei, welcher er durch kulturhistorische Staffage besonderen Reiz zu verleihen wusste. Seine Verbindung mit den seit 1844 erscheinenden Fliegenden Blättern brachte ein bemerkenswertes satirisches Talent in ihm zur Reife. Im Jahr 1854 übernahm er die Leitung der Zeichenschule für Kunsthandwerker, in welcher Tätigkeit er blieb, als die Anstalt 1868 zur Staatsanstalt erhoben wurde. Einer seiner Schüler, die überregionale Bedeutung erlangten war Eduard von Grützner.
Hermann Dyck starb 1874 im Alter von 61 Jahren in München.
Grabstätte

Die Grabstätte von Hermann Dyck befindet sich auf dem Alten Südlichen Friedhof in München (Gräberfeld 12 – Reihe 11 – Platz 13, Standort).[2][3][4]
Werke
Als Auswahl von seinen Bildern sind zu nennen:
- Das Wartezimmer (1857)
- An der Stadtmauer zu Erding (1857)
- Ein Kassavorzimmer (1858)
- Die Schreibstube (1860)
- Auf dem Speicher (1860)
- Im Maleratelier (1861)
- Inneres einer Klosterkirche (1863)
- Die Deputation (1864)
- Heimkehr des Bürgermeisters (1868)
Auch erschienen von ihm Deutsche Sprichwörter und Reime in Bildern.
Bildergalerie
Literatur
- Friedrich Pecht: Dyck, Hermann. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 5, Duncker & Humblot, Leipzig 1877, S. 508.
- Georg Kaspar Nagler: Hermann Dyck, in: Die Monogrammisten (…), Georg Franz, München 1863. Band III, S. 292 (Nr. 821).
- Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München; Hermann Dyck; Nr. 221, Seite 148. Zeke Verlag, 4. Auflage, Würzburg 1983, ISBN 3-924078-00-9.
Weblinks
- Literatur von und über Hermann Dyck im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Hermann Dyck in HeidICON – Hermann Dyck in den „Fliegenden Blättern“

