Hermann Haage
deutscher Politiker (SPD), MdB, MdEP
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Leben und Beruf
Haage, der evangelischen Glaubens war, besuchte nach der Volksschule die Handels- und eine Fachschule. Er absolvierte eine Ausbildung zum Tapezierer und Dekorateur und machte sich 1932 in diesem Beruf selbständig. Von 1934 bis 1937 war er im KZ Dachau inhaftiert. Ab 1938 war er als Fuhrunternehmer tätig. Von 1939 bis 1940 leistete er Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg.
Haage lebte in Baldham.[1] Er war Gründungsmitglied des Sport-Club Baldham (später: Sport-Club Baldham–Vaterstetten, kurz SCBV) und dessen langjähriger Vorsitzender, weshalb der Hermann-Haage-Weg beim Trainingsgelände des SCBV in Zorneding nach ihm benannt ist.[2]
Abgeordneter
Haage gehörte vom 15. Oktober 1957 bis zu seinem Tod dem Deutschen Bundestag an. Vom 21. Januar 1970 bis zu seinem Tod war er Mitglied des Europaparlaments.
Literatur
- Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 1: A–M. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 292.
Weblinks
- Hermann Haage in 24. Verzeichnis der Mitglieder des Deutschen Bundestages und Personenverzeichnis auf webarchiv.bundestag.de
- Hermann Haage in fraktionsprotokolle.de
- Postkarte des Bundestagsabgeordneten der SPD, Hermann Haage, aus dem Jahr 1965 auf geschichtsdokumente.de