Hermann Joseph Hecker
römisch-katholischer Geistlicher, Domprobst des Kölner Doms
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Hermann Joseph Hecker (* 28. April 1879 in Ehrenfeld bei Köln, heute Köln-Ehrenfeld; † 21. September 1960 in Köln) war ein deutscher römisch-katholischer Priester und Kölner Dompropst.

Leben und Wirken
Hermann Joseph Hecker wurde 1879 in Ehrenfeld bei Köln als viertes von sieben Kindern der Eheleute Christian Hecker und Margareta Bongh geboren. Am 15. März 1902 weihte ihn Erzbischof Hubert Simar im Dom zu Köln zum Priester. Anschließend wurde er Kaplan an St. Marien in Rheydt und 1903 Vikar in Elsen bei Grevenbroich. 1907 wurde er Pfarrrektor und 1912 Pfarrer in Herbesthal.
1917 wurde Herman Joseph Hecker Pfarrer an St. Nikolaus in Bensberg und 1925 Dechant des Dekanates Bensberg. Als im Jahr 1929 das neu erbaute erzbischöfliche Priesterseminar (heute Kardinal-Schulte Haus) in Bensberg eröffnet wurde, ernannte man Hecker zu dessen ersten Regens.[1] 1937 wechselte er in die Diözesan-Verwaltung und wurde Mitglied des Metropolitankapitels in Köln. 1944 wurde er zum Domdechanten ernannt und 1948 zum Dompropst gewählt.[2]

Hecker starb 1960 im Alter von 81 Jahren. Er ist auf dem Kölner Domherrenfriedhof beigesetzt.
Ehrungen
- 1933: Geistlicher Rat
- 1938: Päpstlicher Hausprälat
- 1948: Apostolischer Protonotar
- 1952: Ehrenbürger von Bensberg
- 1963: Benennung einer Straße in Bensberg nach Hermann Joseph Hecker
Siehe auch
Literatur
- Hermann Joseph Hecker. Chronik der Regenten, Dozenten und Ökonomen im Priesterseminar des Erzbistums Köln 1615–1950. Reihe: Studien zur Kölner Kirchengeschichte. Düsseldorf, Schwann 1952 (Link)
Weblinks
- Literatur von und über Hermann Joseph Hecker im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Kölner Dombauhütte. Hermann Joseph Hecker In: Aktenarchiv nach 1945, Findbuch Stand 2006 (Link)