Hermann Joseph Hecker

römisch-katholischer Geistlicher, Domprobst des Kölner Doms From Wikipedia, the free encyclopedia

Hermann Joseph Hecker (* 28. April 1879 in Ehrenfeld bei Köln, heute Köln-Ehrenfeld; † 21. September 1960 in Köln) war ein deutscher römisch-katholischer Priester und Kölner Dompropst.

Hermann Joseph Hecker als Regens des Priesterseminars Bensberg mit Mitgliedern des Seminarvorstandes, um 1930 (Mitte, sitzend)

Leben und Wirken

Hermann Joseph Hecker wurde 1879 in Ehrenfeld bei Köln als viertes von sieben Kindern der Eheleute Christian Hecker und Margareta Bongh geboren. Am 15. März 1902 weihte ihn Erzbischof Hubert Simar im Dom zu Köln zum Priester. Anschließend wurde er Kaplan an St. Marien in Rheydt und 1903 Vikar in Elsen bei Grevenbroich. 1907 wurde er Pfarrrektor und 1912 Pfarrer in Herbesthal.

1917 wurde Herman Joseph Hecker Pfarrer an St. Nikolaus in Bensberg und 1925 Dechant des Dekanates Bensberg. Als im Jahr 1929 das neu erbaute erzbischöfliche Priesterseminar (heute Kardinal-Schulte Haus) in Bensberg eröffnet wurde, ernannte man Hecker zu dessen ersten Regens.[1] 1937 wechselte er in die Diözesan-Verwaltung und wurde Mitglied des Metropolitankapitels in Köln. 1944 wurde er zum Domdechanten ernannt und 1948 zum Dompropst gewählt.[2]

Domherrenfriedhof - Eintrag Hecker auf hinterer linken Stele

Hecker starb 1960 im Alter von 81 Jahren. Er ist auf dem Kölner Domherrenfriedhof beigesetzt.

Ehrungen

Siehe auch

Literatur

  • Hermann Joseph Hecker. Chronik der Regenten, Dozenten und Ökonomen im Priesterseminar des Erzbistums Köln 1615–1950. Reihe: Studien zur Kölner Kirchengeschichte. Düsseldorf, Schwann 1952 (Link)

Einzelnachweise

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