Hermann Karl Schenck zu Schweinsberg
deutscher Jurist (1900-1974)
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Leben
Er studierte Rechtswissenschaft an der Ludwigs-Universität in Gießen, promovierte dort im Jahre 1927 mit einer Arbeit Zur rechtlichen Bedeutung der Adelszeichen, und trat im Frühjahr 1927 als Gerichtsassessor in den hessischen Staatsdienst.[1] Am 7. November 1932 wurde er Staatsanwalt beim Amtsgericht Gießen und am 29. Januar 1934 Staatsanwalt beim Landgericht Darmstadt.[2] Zum 1. Mai 1937 trat er in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 5.853.135).[3][4] Ab 1938 fungierte er auch mehrfach als Vertreter der Anklage in Hochverrats-Verfahren vor dem Volksgerichtshof.[5][6] Ab 1. März 1939 und bis Kriegsende war er Oberlandesgerichtsrat in Darmstadt.
Nach dem Krieg und der Entnazifizierung wurde er am 1. November 1950 wieder als Staatsanwalt in Darmstadt eingestellt.
Literatur
- Hubert Rottleuthner: Karrieren und Kontinuitäten deutscher Justizjuristen vor und nach 1945, Berliner Wissenschaftsverlag, Berlin 2010.