Hermann Teske (General)
deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr
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Hermann Teske (* 14. März 1934 in Berlin; † 3. September 1992) war ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.
Leben
Teske absolvierte 1954 das Abitur und in Ulm und studierte anschließend Rechtswissenschaft. 1956 trat er als Grenadier in die Bundeswehr ein und wurde zum Offizier der Infanterie ausgebildet. 1957 erfolgte die Ernennung zum Leutnant. Danach hatte er Verwendungen als Zugführer, als Offizier für Militärisches Nachrichtenwesen und Personalwesen (S 2/S 1) und als Kompaniechef.[1]
Von 1965 bis 1967 absolvierte Teske den 8. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[2] Anschließend hatte er Generalstabsverwendungen im Stab einer Panzerdivision, war von 1972 bis 1974 Bataillonskommandeur eines Panzergrenadierbataillons, von 1974 bis 1976 Tutor an der Führungsakademie der Bundeswehr, von 1976 bis 1978 Chef des Stabes der 4. Jägerdivision in Regensburg[3.1] und anschließend Referatsleiter im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.[1]
Von 1980 bis 1983 war Teske Brigadekommandeur der Panzerbrigade 36[3.2] in Bad Mergentheim, vom April 1984 bis März 1986 Direktor für Ausbildung und Lehre an der Führungsakademie der Bundeswehr[3.3] und ab April 1986 stellvertretender Divisionskommandeur der 1. Panzerdivision in der Prinz-Albrecht-Kaserne in Hannover.[3.4] Mit Ablauf des März 1991 wurde er in den Ruhestand versetzt[4] und starb bereits ein Jahr später im Alter von 58 Jahren.
Teske war verheiratet, evangelisch und hatte eine Tochter.[1] Er wurde mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold[1] und mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.[1]
Siehe auch
Literatur
- Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1990/1991. 8. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1990, ISBN 3-7637-5865-8, S. 128.