Hesnæs
Fischerdorf auf der dänischen Insel Falster
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Hesnæs ist ein Fischerdorf im Nordosten der dänischen Insel Falster. Es gehört zur Guldborgsund Kommune und zur Region Sjælland.
| Hesnæs | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Sjælland | |||
| Kommune (seit 2007): | Guldborgsund | |||
| Koordinaten: | 54° 50′ N, 12° 8′ O | |||
Strand von Hesnæs | ||||

Charakteristisch für das Dorf sind die vielen mit Reet gedeckten Häuser. Solche finden sich sonst nirgends in Dänemark.[1]
Natur
Rund um das Dorf finden sich Buchenwälder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden können. Außer rund um den Hafen besteht die Küstenlinie aus steil abfallenden Klippen. Die Wälder sind daher weitherum zu sehen.
Hafen
Hesnæs hat den einzigen Hafen an der Ostküste von Falster. Er ist daher ein beliebter Zwischenstopp für Yachten zwischen der Mecklenburgischen Küste von Warnemünde bis Rügen und der dänischen Südsee oder dem Öresund. Eine ähnliche Lage hat lediglich Klintholm auf Møn.
Der Hafen wurde im Ostseesturmhochwasser 2023 massiv beschädigt.[2] Der Wasserstand erreichte in der Nacht auf den 21. Oktober 2023 2,10 m über normal, was mindestens als 100-Jahr-Ereignis einzustufen ist.[3] Zunächst war unklar, ob er je wieder geöffnet würde, denn den privaten dänischen Häfen fehlte für die Reparatur oft das Geld.[2] Schließlich kaufte die Gemeinde den Hafen mit Hilfe der Stiftung Det Classenske Fideicommis, die auch beabsichtigt, mehrere Ferienhäuser im Ort zu bauen. Insgesamt umfasste der Handel ein Investitionsvolumen von mindestens 75 Millionen Dänischen Kronen, während für den Hafen 35 Millionen vorgesehen waren.[4] Der Hafen konnte schließlich im Juni 2026 wieder eröffnet werden.
