Hessen-Homburg-Denkmal

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Das Hessen-Homburg-Denkmal ist ein 1817 nach Entwurf von Karl Friedrich Schinkel errichtetes Kriegerdenkmal im Ortsteil Großgörschen der Stadt Lützen in Sachsen-Anhalt.

Hessen-Homburg-Denkmal in Großgörschen (2009)

Geschichte

Das Denkmal wurde für den am 2. Mai 1813 in der Schlacht bei Großgörschen im Alter von nur 26 Jahren gefallenen Prinzen Leopold von Hessen-Homburg auf Betreiben seiner Schwester Prinzessin Maria Anna Amalie von Hessen-Homburg errichtet. Entworfen wurde es von Karl Friedrich Schinkel. Die Einweihung fand am 12. Oktober 1817 statt. Die Inschrift des Denkmales lautet: Hier starb den Tod der Ehre für Gott und Vaterland in der Schlacht den 2. Mai 1813, Leopold Victor Friedrich Prinz zu Hessen-Homburg, geboren den 10. Februar 1787.

Das Denkmal wurde ursprünglich auf grüner Wiese errichtet, etwa an der Stelle, wo die Kugel den Prinzen getroffen haben soll.[1] Heute steht es mitten in Großgörschen östlich der Scharnhorstschule auf dem Platz der Deutschen Einheit an der Ecke von Scharnhorststraße und Theodor-Körner-Straße.

Im Jahre 1973 wurde das Denkmal aufgrund von Baufälligkeit infolge einer Durchrostung abgetragen und verschrottet.[1] Heute steht an gleicher Stelle eine 1994 vom Gemeinderat von Großgörschen beschlossene, ab 1998 errichtete und am 2. Mai 1999 eingeweihte Rekonstruktion.[1] Als Rekonstruktionsvorlage standen nur eine Handskizze Schinkels und einige wenige Fotos zur Verfügung.[2] Den Ausführungsauftrag erhielt die Firma Udo Felker aus Schweßwitz bei Lützen. Eisenteile wurden in der Firma Lauchhammer Kunstguß und verschiedenen anderen Gießereien gegossen.[2] Trotz der relativ jungen Rekonstruktion ist das wiederhergestellte Hessen-Homburg-Denkmal ein geschütztes Baudenkmal und im örtlichen Denkmalverzeichnis unter der Erfassungsnummer 094 13113 eingetragen.[3]

Einzelnachweise

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