Hessendorf (Rinteln)
Teilort des Ortsteils Möllenbeck der Stadt Rinteln im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen
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Hessendorf ist ein Teilort des Ortsteils Möllenbeck der Stadt Rinteln im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1968 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Grafschaft Schaumburg.[1]
Hessendorf Stadt Rinteln | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 10′ N, 9° 3′ O | |
| Fläche: | 1,98 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1968 | |
| Eingemeindet nach: | Möllenbeck | |
| Postleitzahl: | 31737 | |
| Vorwahl: | 05751 | |
Lage von Hessendorf in Niedersachsen | ||
Geographie
Hessendorf ist eine Reihensiedlung nahe der Bundesstraße 238 zwischen Rinteln und Möllenbeck, die aus 16 in etwa gleichgroßen Hofparzellen am Terrassenrand zur Weseraue besteht.[2] Von Norden bestanden die Parzellen ursprünglich aus Weiden und Wiesen, Baumhöfen und Gärten, Haus- und Hofflächen, südlich davon aus Ackerland und schließlich aus einem Anteil am Genossenschaftswald.
Geschichte
Hessendorf entstand 1667–1673 auf Geheiß der hessischen Landgräfin Hedwig Sophie in der Grafschaft Schaumburg, einer Exklave der Landgrafschaft Hessen-Kassel. Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Rinteln des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Hessendorf wieder an Hessen-Kassel zurück. Nach der Annexion von Hessen-Kassel durch Preußen im Jahre 1866 gehörte die Gemeinde Hessendorf zum Kreis Rinteln (seit 1905 Kreis Grafschaft Schaumburg) der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Dieser Kreis wurde 1932 in die preußische Provinz Hannover umgegliedert. Am 1. Juli 1968 wurde Hessendorf Teil der Gemeinde Möllenbeck, die wiederum am 1. März 1974 in die Stadt Rinteln eingemeindet wurde.[1]
Einwohnerentwicklung
Baudenkmale
Der Fachwerk-Vierständerbau Hessendorfer Straße 11, ein Dielenhaus des ausgehenden 18. Jahrhunderts, ist ein geschütztes Baudenkmal.

