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Hexaammincobalt(III)-chlorid

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Hexaammincobalt(III)-chlorid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Amminkomplexe und Chloride. Die Verbindung gehört zu den noch heute nach Alfred Werner benannten Werner-Komplexen, zu denen unter anderem auch die verwandten Hexaammincobalt(III)-nitrat,[S 1] Hexaammincobalt(II)-iodid[S 2] und Hexaammincobalt(III)-iodid[S 3] gehören.[5]

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Hexaammincobalt(III)-chlorid
Allgemeines
Name Hexaammincobalt(III)-chlorid
Andere Namen
  • Luteokobaltchlorid
  • Cobalthexammintrichlorid
  • Hexaammincobalttrichlorid
Summenformel [Co(NH3)6]Cl3[1]
Kurzbeschreibung

oranger geruchloser Feststoff[2]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 10534-89-1
EG-Nummer 234-103-9
ECHA-InfoCard 100.030.991
PubChem 159295
ChemSpider 21106428
Wikidata Q2627616
Eigenschaften
Molare Masse 267,48 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[2]

Dichte

1,71 g·cm−3[2]

Löslichkeit
  • schwer löslich in Wasser[3]
  • nahezu unlöslich in Ethanol[4]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[2]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 351317
P: 261280302+352321405501[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Gewinnung und Darstellung

Hexaammincobalt(III)-chlorid kann durch Reaktion von Cobalt(II)-chlorid-Hexahydrat mit Ammoniumchlorid und Ammoniak in einem Luftstrom gewonnen werden.[3]

Eigenschaften

Hexaammincobalt(III)-chlorid ist ein oranger[2], wein- oder bräunlichroter geruchloser kristalliner Feststoff, der wenig löslich in Wasser ist. Beim Kochen in Wasser entsteht Cobalt(II)-hydroxid.[3] Bei Temperaturen über 215 °C erfolgt Zersetzung unter Ammoniakabgabe.[6] Die Verbindung wurde 1798 von Citoyen Tassaert entdeckt.[7]

Verwendung

Hexaammincobalt(III)-chlorid wird in der Biochemie verwendet.[8]

Einzelnachweise

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