Hilda Vaughn

US-amerikanische Schauspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Hilda Vaughn (* 27. Dezember 1898 in Baltimore, Maryland als Hilda Weiller Strouse;28. Dezember 1957 ebenda) war eine US-amerikanische Bühnen-, Film-, Radio- und Fernsehschauspielerin.[1]

Leben

Vaughn wuchs in einer reichen und angesehenen Familie auf. Ihre Eltern waren Eli Strouse (1871–1945) und Lillie W. Weiler Strouse (1872–1963). Sie hatte einen Bruder namens Isaac Leopold Strouse (1902–1992). Sie studierte Wirtschaftswissenschaften am Vassar College und Theaterwissenschaften an der American Academy of Dramatic Arts.[2]

Vaughn verkörperte oft die Rolle einer Proletin. Sie war also Kellnerin, Dienstmädchen, Putzfrau, Gouvernante oder Verkäuferin. Als feste Größe bei MGM in der Tonfilmära der frühen 1930er-Jahre wirkte sie in über 50 Filmen mit. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen „Dinner at Eight (1933), in dem sie als Jean Harlows erpresserisches Dienstmädchen unvergesslich war, sowie „Today We Live“ (1933), „Chasing Yesterday“ (1935) und „Charlie Chan at the Wax Museum“ (1940).

Sie trat am Broadway auf und tourte 1924 als Hauptdarstellerin in „Rain“, basierend auf einer Geschichte von W. Somerset Maugham. Ihre „verführerische Ausstrahlung“ kehrte zwei Jahre später mit „The Seed of the Brute“ im Little Theatre an den Broadway zurück. Sie spielte außerdem in „Glory Hallelujah“ am Broadway.[3]

Nach ihrem Rückzug aus dem Showgeschäft im Jahr 1950 verbrachte Vaughn, die weder heiratete noch Kinder hatte, die letzten Jahre ihres Lebens abwechselnd in ihren Häusern in New York und Maryland.

Filmographie

Einzelnachweise

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