Hillary Rodham Clinton Award
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Der Hillary Rodham Clinton Award for Peace and Reconciliation wird seit 2013 durch das Georgetown Institute for Women, Peace and Security der Georgetown University in Washington, D.C. vergeben. Ausgezeichnet wird der Einsatz für Frauenrechte und eine friedliche Welt. Der Preis ist nach Hillary Rodham Clinton benannt, die den Preis seit 2014 auch überreicht.[1]
| Hillary Rodham Clinton Award | |
|---|---|
| Verliehen für | außergewöhnliche Verantwortungsübernahme bei der Förderung der Frauenrechte und der Schaffung einer friedlicheren und sichereren Welt für alle |
| Verleihungsort | Georgetown, Washington D.C. |
| Verliehen von | Georgetown Institute for Women, Peace and Security |
| Erstmals verliehen | 2013 |
| Website | giwps.georgetown.edu/.../hrc-award/ |
Namensgeberin
Hillary Rodham Clinton (* 1947) ist eine US-amerikanische Politikerin der Demokratischen Partei. Von 2009 bis 2013 war Clinton Außenministerin der Vereinigten Staaten in der Regierung von Präsident Barack Obama. Sie leistete während des Friedensprozesses in Nordirland einen bedeutenden Beitrag zur Aussöhnung und setzte sich nachdrücklich für die Einbeziehung von Frauen in die Friedensgespräche ein.[2] Bei der Präsidentschaftswahl 2016 trat mit ihr erstmals eine Frau für eine der beiden großen Parteien an, sie unterlag bei der Wahl im Electoral College (Wahlmännerkollegium) trotz Vorsprungs beim Popular Vote dem republikanischen Kandidaten Donald Trump.
Stipendium
Im Rahmen der Verleihung des Hillary Clinton Awards vergibt die Georgetown University in Washington, D.C. ebenso wie die Queen’s University Belfast an der Hillary Clinton seit 2020 Kanzlerin ist,[3] auch ein Stipendium an eine herausragende Studentin aus den USA, die ein Studium in den Bereichen Politik, Konflikttransformation oder Menschenrechte aufnehmen möchte und der die Studiengebühren vollständig erlassen werden.[2]
Preisträger
die Preisträger sind:[4]
- 2013
- Claudia Paz y Paz (* 1967),
Guatemala, Strafrechtsexpertin
- Claudia Paz y Paz (* 1967),
- 2014
- Anders Fogh Rasmussen (* 1953),
Dänemark, Politiker, von 2009 bis 2014 Generalsekretär der NATO - Denis Mukwege (* 1955),
Republik Kongo, Gynäkologe und Menschenrechtsaktivist - William Hague (* 1961),
Vereinigtes Königreich, Politiker, der sich gegen sexualisierte Gewalt in bewaffneten Konflikten engagierte
- Anders Fogh Rasmussen (* 1953),
- 2015
- Miriam Coronel-Ferrer,
Philippinen, Friedensunterhändlerin - Staffan de Mistura (* 1947),
Italien, UN-Diplomat im Dienst von Friedens- und Menschenrechtsmissionen
- Miriam Coronel-Ferrer,
- 2016
- Zainab Bangura (* 1959),
Sierra Leone, UN-Sonderbeauftragte für Sexualisierte Gewalt in Konflikten
- Zainab Bangura (* 1959),
- 2017
- Humberto de La Calle (* 1946),
Kolumbien, Friedensunterhändler - Maria Paulina Riveros
Kolumbien, Friedensunterhändlerin, Frauenrechtsexpertin - Jineth Bedoya
Kolumbien, Journalistin - Elena Ambrosi
Kolumbien, Menschenrechtsexpertin
- Humberto de La Calle (* 1946),
- 2018
- Nadia Murad (* 1993),
Irak, Menschenrechtsaktivistin - Wai Wai Nu (* 1987),
Myanmar, Menschenrechtsaktivistin
- Nadia Murad (* 1993),
- 2019
- Michelle Bachelet (* 1951),
Chile, Hohe UN-Kommissarin für Menschenrechte - Virginia Martes Velásquez (* 1947)
Honduras, Frauenrechtsaktivistin - Rosa Anaya,
El Salvador Friedensaktivistin
- Michelle Bachelet (* 1951),
- 2020: nicht vergeben wegen der COVID-19-Pandemie
- 2021
- Patricia Espinosa (* 1958),
Mexiko, Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen - Marina Pisklakova-Parker
Russland, Frauenrechtsaktivistin - Guo Jianmei (* 1961),
Volksrepublik China, Menschenrechtsaktivistin - Nyaradzayi Gumbonzvanda
Simbabwe, Menschenrechtsaktivistin - Palwasha Hassan (* 1969),
Afghanistan, Frauenrechtsaktivistin[5]
- Patricia Espinosa (* 1958),
- 2022
- Olena Selenska (* 1978),
Ukraine, First Lady - Sophie, Duchess of Edinburgh (* 1965)
Vereinigtes Königreich, Mitglied des britischen Königshauses, für ihr Engagement gegen sexualisierte Gewalt in Konflikten - Kateryna Levchenko,
Ukraine, Frauenrechtsaktivistin - Natalia Karbowska,
Ukraine, Frauenrechtsaktivistin - Oleksandra Matviychuk (* 1983),
Ukraine, Menschenrechtsaktivistin[6]
- Olena Selenska (* 1978),
- 2023
- Christiane Amanpour (* 1958),
Vereinigtes Königreich/
Iran, Journalistin - Alaa Salah (* 1996),
Sudan, Menschenrechtsaktivistin - Muna Luqman,
Jemen, Friedens- und Frauenaktivistin - Ghalia Alrahhal,
Syrien, Frauenrechtsaktivistin[7]
- Christiane Amanpour (* 1958),
- 2024
- Dalia Grybauskaitė, ehemalige Präsidentin von Litauen,
Litauen, ausgezeichnet für ihr Engagement gegen russische Aggression und ihre Führungsrolle in der Europäischen Union. - Kersti Kaljulaid, ehemalige Präsidentin von Estland,
Estland - Julia Gillard, ehemalige Premierministerin von Australien,
Australien, für ihren Einsatz für Frauenrechte und politische Führung. - Die Organisationen Women of the Sun aus dem Westjordanland,
Palästina, und Women Wage Peace ,
Israel, die gewaltfrei und gemeinsam für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts arbeiten.
- Dalia Grybauskaitė, ehemalige Präsidentin von Litauen,
- 2025
- Maria Ressa,
Philippinen, CEO von Rappler, für ihren Einsatz für die Pressefreiheit und Demokratie - Anne Applebaum,
Vereinigte Staaten, Journalistin bei The Atlantic, für ihre journalistische Aufklärungsarbeit zu autoritären Regimen - Studentinnen-Führerinnen aus Bangladesch,
Bangladesch, die Proteste für mehr Demokratie organisiert haben - Venezolanische Frauen, die als politische Gefangene für Freiheit und Menschenrechte kämpfen
Venezuela, vertreten durch Rosa Virginia González Arismendi, Sairam Rivas, Geraldine Afiuni, Daneli Hernández[8]
- Maria Ressa,