Hillershausen

Stadtteil der Kreisstadt Korbach From Wikipedia, the free encyclopedia

Hillershausen ist ein Stadtteil der Kreisstadt Korbach im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg, der sich nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen befindet.

Schnelle Fakten Stadt Korbach ...
Hillershausen
Stadt Korbach
Koordinaten: 51° 13′ N,  45′ O
Höhe: 403 m ü. NHN
Fläche: 2,99 km²[1]
Einwohner: 274 (30. Juni 2020)[2]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1970
Postleitzahl: 34497
Vorwahl: 02982
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Geschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Hillershausen erfolgte unter dem Namen Hilkeshusen im Jahr 1338 in einem Urkunde des Herzogtums Westfalen.[1]

Das Dorfbild war in der Vergangenheit hauptsächlich durch landwirtschaftliche Betriebe geprägt. Dieser Zweig ist jedoch in der heutigen Zeit vom Aussterben bedroht. In den letzten Jahren hat sich der Ort zu einem Erholungsort entwickelt. Ein im nahen Medebach gelegener Freizeitpark hat hier weitere positive Auswirkungen für den Ort gebracht.

Am 1. Juli 1970 wurde im Zuge der Gebietsreform in Hessen die bis dahin selbständige Gemeinde Hillershausen auf freiwilliger Basis als Stadtteil in die Kreisstadt Korbach eingegliedert.[3][4] Die Gemarkung der ehemaligen Gemeinde hatte eine Fläche von 2,99 km².[5] Für Hillershausen, wie für alle eingegliederten ehemals eigenständigen Gemeinden von Korbach, wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[6]

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Quelle: Historisches Ortslexikon[1]
 1541:3 Häuser
 1738:12 Häuser
 1770:13 Häuser, 114 Einwohner
Hillershausen: Einwohnerzahlen von 1770 bis 2020
Jahr  Einwohner
1770
 
114
1800
 
?
1834
 
150
1840
 
146
1846
 
143
1852
 
129
1858
 
149
1864
 
158
1871
 
170
1875
 
185
1885
 
181
1895
 
174
1905
 
205
1910
 
207
1925
 
226
1939
 
184
1946
 
303
1950
 
278
1956
 
296
1961
 
287
1967
 
235
1971
 
271
1980
 
321
1990
 
339
1995
 
339
2000
 
328
2010
 
282
2011
 
279
2015
 
286
2020
 
274
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[1] Stadt Korbach[7][2]; Zensus 2011[8]

Historische Religionszugehörigkeit  Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

 1895:ein evangelischer (= 0,57 %), 173 katholische (= 99,43 %) Einwohner
 1961:43 evangelische (= 14,98 %), 244 katholische (= 85,02 %) Einwohner

Kirche

1936 wurde der Grundstein der katholischen Kirche St. Michael gelegt.

Literatur

  • Hilmar G. Stoecker: Hillershausen. Waldeckischer Geschichtsverein, Arolsen 1986 (= Waldeckische Ortssippenbücher, Bd. 26); bearbeiteter Zeitraum 1700–1985, 434 Familien.
  • Karl Schäfer: Steinkohlen in Waldeck? „Schwarzes Gold“ erweckte trügerische Hoffnung. „Steinkohlenfunde“ bei Eppe, Bömighausen und Hillershausen. In: Mein Waldeck, Jg. 1980, Heft 12, S. 3–4.
  • Literatur über Hillershausen nach Register In: Hessische Bibliographie

Einzelnachweise

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