Himmel und Erde müssen vergehn

deutsches Lied (Kanon) From Wikipedia, the free encyclopedia

Himmel und Erde müssen vergehn ist ein mündlich tradierter Kanon, der spätestens 1927 in Liederbüchern nachgewiesen ist.[1] Verbreitet ist auch die Textierung Heut’ kommt der Hans zu mir, die ab 1937 in gedruckter Form belegbar ist.[2]

Hintergrund und Text

Der früheste nachweisliche Druck von Himmel und Erde müssen vergehn befindet sich in dem 1927 erschienenen Werk Flamme empor! – Kanons für Männerchöre von Fritz Jöde.[3] Das genaue Entstehungsjahr und die Herkunft von Text und Melodie des Kanons sind nicht überliefert. Als Urheber von Text und Melodie wird gelegentlich der deutsche Komponist Hans-Ludwig Berger (1892–1972) genannt;[4][5][6] diese Angabe ist allerdings nur bedingt verifizierbar. Der Text weist Ähnlichkeit mit der im Neuen Testament (Mk 13,31 EU) enthaltenen Aussage Jesu Christi „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ auf.

Himmel und Erde müssen vergeh’n,
aber die Musici, aber die Musici,
aber die Musici bleiben besteh’n.

Der Kanon, der oftmals zweistimmig gesungen wird,[7][8] lässt sich gemeinsam mit C-a-f-f-e-e und Es tönen die Lieder als Quodlibet vortragen.[9]

Melodie


language "deutsch"
header {
	title = "Himmel und Erde müssen vergeh’n"
	composer = "Kanon"
	tagline = ##f
}
score {
	midi { }
	layout { }
	
elative a' {
		clef "treble"
			ime 3/4
			empo 2. = 60
		key f major
		a4^"1" a a g4.( a8) b4 c,4 d e f2. fermata break
			c'4^"2" c c b4. c8 d4 b b b a4. b8 c4 fermata break
			a^"3" a a g4. a8 b4 c, d e f2. fermata bar "|."
	}
    addlyrics {
        Him -- mel und Er -- de müs -- sen ver -- geh’n,
        a -- ber die Mu -- si -- ci, a -- ber die Mu -- si -- ci,
        a -- ber die Mu -- si -- ci blei -- ben be -- steh’n.
    }
}

Fußnoten

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