Hitschler (Unternehmen)
deutscher Süßwarenhersteller
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Die Hitschler International GmbH & Co. KG (auch Hitschies, Eigenschreibweise: hitschies) ist ein deutscher Süßwarenhersteller mit Sitz in Hürth bei Köln.
| Hitschler International | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH & Co. KG |
| Gründung | 1929 |
| Sitz | Hürth-Kalscheuren |
| Leitung | Philip Hitschler-Becker (Geschäftsführer)[1] |
| Mitarbeiterzahl | ca. 150 (2020) |
| Umsatz | 58 Mio. (2021)[2] |
| Branche | Süßwaren |
| Website | hitschies.de |
Geschichte
Ferdinand Hitschler, der Vater des Karl Walter Hitschler, begann Ende der 1920er Jahre in Köln-Klettenberg den Handel mit Tabak und Cachous. Mitte der 1930er Jahre gründete er dann das Unternehmen Hitschler’s Cachou, ab 1946 unter dem Namen Ferdinand Hitschler & Sohn. Nach dem Tod von Ferdinand Hitschler benannte Walter Hitschler 1953 das Unternehmen in Hitschler International um. In den 1950er Jahren wurden Kaugummis für Hitschler in der 1. Deutschen Kaugummi-Fabrik hergestellt, die später von Hitschler International übernommen und ausgebaut wurde.[3] Im Juli 2010 starb der Sohn des Gründers, der das Unternehmen bis zuletzt geführt hatte, im Alter von 88 Jahren. Sieben Jahre lang wurde die Geschäftsführung von nicht der Gründerfamilie angehörenden Managern übernommen.[4][5][6] 2014 lag Hitschler in Bezug auf Markenstärke in der Markenrangliste für Fruchtgummi hinter Haribo, Storcks Nimm2 Lachgummi und Katjes auf dem 4. Platz vor Trolli und Frigeo.[7]
Seit November 2017 wird das Unternehmen vom Urenkel des Unternehmensgründers, Philip Hitschler-Becker, geleitet.[3] Im Jahr 2020 wurde der Stammsitz von Köln an die Stadtgrenze nach Hürth-Kalscheuren verlegt; 2021 wurde die Marke in hitschies umbenannt.[8] Heute ist Hitschies auch für eine radikale Social-Media-Strategie bekannt, die den CEO selbst zum Gesicht der Marke machte.[9]
Aktuell
Sortiment

Das Sortiment besteht vorwiegend aus Kaubonbons, Kaubonbon-Dragees, Fruchtgummi, Kaugummi, Oblaten mit Brausefüllung und Schaumzuckerware. Einige Produkte enthalten keine Gelatine.[12] Ab dem Jahr 2023 wollte das Unternehmen komplett gelatinefrei produzieren,[13] was aber ungeachtet eines breiten Sortiments veganer Produkte noch nicht ganz realisiert wurde.[14] Das Unternehmen erweiterte sein Sortiment um Wassereis, Cerealien und Energy-Drinks. Durch ein falsches McFlurry-Bestellvideo entstand eine Partnerschaft mit McDonald’s – im Sommer 2025 gab es temporär den McFlurry Drachenzunge.[9]
