Hochlandfrankolin
Art der Gattung Scleroptila
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Der Hochlandfrankolin (Scleroptila psilolaema, Synonym: Francolinus psilolaemus) ist eine endemisch in Äthiopien vorkommende Hühnervogelart aus der Familie der Fasanenartigen.
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Hochlandfrankolin (Scleroptila psilolaema) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Scleroptila psilolaema | ||||||||||||
| (G. R. Gray, 1867) |
Merkmale
Hochlandfrankoline erreichen eine Körperlänge von ca. 32 Zentimetern und ein Gewicht von 370 bis 530 Gramm.[1] Sie haben einen schwärzlichen Scheitel, rotbraune Ohrdecken und Halsflanken, ein rostbraunes Obergefieder mit schmalen gelblichen Querbändern sowie eine weißliche, dunkel gefleckte Kehle. Das Untergefieder ist gelbgrau mit dunklen Flecken. Männchen und Weibchen ähneln sich im Aussehen. Die Männchen zeigen jedoch eine etwas intensivere Färbung mit kräftigeren Rosttönen und deutlicheren Mustern im Gefieder, insbesondere während der Brutzeit. Der Schnabel ist bei beiden Geschlechtern grau, die Iris schwarz, Beine und Füße sind gelbgrau.
Ähnliche Arten
Verbreitung und Lebensraum
Der Hochlandfrankolin kommt auf hochgelegenen Heidekraut- und Kurzgrassteppen in Zentral- und Südäthiopien vor. Die Vögel leben in gebirgigen Hochlagen zwischen 2000 und 4000 Metern.[2]
Lebensweise
Hochlandfrankoline leben meist in kleinen Gruppen, zuweilen auch in Trupps von bis zu 25 Vögeln.[3] Sie ernähren sich hauptsächlich von Samen und Körnern. Zusätzlich nutzten sie Insekten, Ameisen und andere kleine Wirbellose als Proteinquelle. In den feuchten Monaten werden Früchte, Beeren und zarte Triebe dem Nahrungsspektrum beigefügt. Die Vögel platzieren ihre Nester als flache Mulden am Erdboden und polstern sie mit Gras, Zweigen und Blättern aus. Ein Gelege besteht in der Regel aus drei bis fünf hellbraunen, gesprenkelten Eiern. Die Brutzeit beträgt etwa 21 bis 23 Tage, wobei sich die Eltern bei der Bebrütung abwechseln. Die Küken sind nach dem Schlüpfen Nestflüchter. Beide Eltern helfen den Küken bei der Nahrungssuche und zeigen ihnen die geeigneten Samen und Insekten.[4]
Bestand und Gefährdung
Da die Populationen des Hochlandfrankolins im Rückgang begriffen sind, wird die Art von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als „near threatened = potentiell gefährdet“ geführt. Die Art ist hauptsächlich aufgrund von Überweidung und Umwandlung von Hochgebirgsmooren und Graslandschaften in Ackerland gefährdet. Die Heidelandschaften im Hochland weisen die höchste Viehdichte Äthiopiens auf, was zur Zerstörung von Nistplätzen führen kann. Es gibt außerdem Berichte, dass die Art zum Nahrungsmittelerwerb gejagt wird.[2]
Literatur
- Kirwan, G. M., J. del Hoyo, P. J. K. McGowan, D. A. Christie und N. Collar: Moorland Francolin (Scleroptila psilolaema) , version 2.1. In Birds of the World (B. K. Keeney, Editor), Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA, 2022
Weblinks
- Scleroptila psilolaema in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2025.2. Eingestellt von: BirdLife International, 2024. Abgerufen am 4. Mai 2026.
- BirdLife International: Species Factsheet – Moorland Francolin (Scleroptila psilolaema)
- Hochlandfrankolin (Scleroptila psilolaema) auf eBird.org
- Scleroptila psilolaema bei Avibase
- Scleroptila psilolaema im Integrated Taxonomic Information System (ITIS)
- xeno-canto: Tonaufnahmen – Hochlandfrankolin (Scleroptila psilolaema)
- Moorland Francolin (Scleroptila psilolaema) in der Encyclopedia of Life. (englisch).
- Hochlandfrankolin auf oiseaux.net (französisch)