Hofbühl

Erhebung im Landkreis Reutlingen From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Hofbühl ist eine 510,3 m ü. NHN[LUBW 1] hohe Erhebung im Landkreis Reutlingen gut ein Kilometer nördlich von Neuhausen an der Erms.

Schnelle Fakten
Hofbühl
Blick vom Hofbühl in Richtung Südwesten, im Tal liegt Neuhausen, im Hintergrund die Achalm bei Reutlingen
Blick vom Hofbühl in Richtung Südwesten, im Tal liegt Neuhausen, im Hintergrund die Achalm bei Reutlingen
Höhe 510,3 m ü. NHN [LUBW 1]
Lage Baden-Württemberg
Gebirge Vorland der mittleren Schwäbischen Alb
Dominanz 1,6 km NzW Floriansberg
Koordinaten 48° 32′ 20″ N,  18′ 46″ O
Hofbühl (Baden-Württemberg)
Hofbühl (Baden-Württemberg)
Gestein Basalt
Alter des Gesteins Miozän
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Beschreibung

Der zum Vorland der mittleren Schwäbischen Alb gehörende, oval geformte Hügel oberhalb der Ortschaft Neuhausen hat einen Durchmesser von 300 bis 500 Meter und überragt sein unmittelbares Umland um etwa 150 Meter.[1]

Geologie

Beim Hofbühl handelt es sich um einen der ca. 350 Vulkanschlote im Urach-Kirchheimer-Vulkangebiet.[2] Der aus vulkanischem Basalttuff bestehende Gipfelbereich[3] ist widerstandsfähiger als der den Härtling umgebende Braune Jura. Dieser Vulkanschlot mit ovalem Umriss und einem Durchmesser von 300–500 Metern[4] entstand in der Zeit des Obermiozän (vor ca. 17–11 Millionen Jahren) im Zuge der Tätigkeit des Schwäbischen Vulkans.[5] In einem westlich gelegenen Waldabschnitt am Nordhang liegt eine rund 10 Meter lange „Sandgrube“ mit 1 bis 2 Meter mächtigem aufgeschlossenem Basalttuff, der faustgroße Kalkblöcke einschließt.[4]

Naturschutz

Der Hofbühl ist sowohl Teil des Landschaftsschutzgebietes Reutlinger und Uracher Alb mit der Schutzgebietsnummer 4.15.135[6] als auch in die Pflegezone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb[7] eingebettet. Außerdem ist der Gipfelbereich des Vulkanschlots Hofbühl auf einer Länge von 200 Metern und einer Breite von 150 Metern als Geotop geschützt.

Gefallenendenkmal

Das denkmalgeschützte Kriegerdenkmal wurde nach 1918 für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder der Freien Turnerschaft Neuhausen errichtet. Auf zwei Granittafeln auf halbrundem Mauersockel sind Gedenk- und Namensinschriften zu sehen.

Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder der Freien Turnerschaft Neuhausen. Zwei Granittafeln mit Gedenk- und Namensinschriften.

Einzelnachweise

Literatur

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