Holger Hanselka

deutscher Maschinenbauingenieur, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft From Wikipedia, the free encyclopedia

Holger Kurt Hanselka (* 4. November 1961 in Oldenburg) ist deutscher Maschinenbauingenieur und Universitätsprofessor. Er war von 2013 bis 2023 Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie. Seit 2023 ist er der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.[1]

Holger Hanselka (2017)

Leben

Hanselka wuchs in Osterode am Harz auf und legte am Tilman-Riemenschneider-Gymnasium das Abitur ab.[2] Anschließend studierte er Maschinenbau an der Technischen Universität Clausthal. Im Anschluss an sein Studium arbeitete er ab 1988 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). 1992 promovierte er an der TU Clausthal, woraufhin er beim DLR für verschiedene Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt der Adaptronik verantwortlich zeichnete. Außerdem gründete er während dieser Zeit verschiedene Unternehmen.[3]

Im Jahr 1997 erhielt er eine Professur für Adaptronik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Vier Jahre später wechselte er an die Technische Universität Darmstadt, wo er Leiter des Fachbereichs „Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik“ wurde. Zeitgleich wurde er Leiter des Darmstädter Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (Fraunhofer LBF)[4]. Ab Oktober 2006 war Hanselka zudem Mitglied des Präsidiums der Fraunhofer-Gesellschaft. 2011 wurde Hanselka zudem Vize-Präsident der Technischen Universität Darmstadt.

Hanselka war von 2013 bis 2023 Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).[5][6] Zugleich hatte Hanselka das Amt des Vizepräsidenten für den Forschungsbereich Energie bei der Helmholtz-Gemeinschaft inne.[7] Ebenso ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech).

Im Jahr 2023 wurde er der 11. Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.[8][9][10]

Mitgliedschaften

Einzelnachweise

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