Hollbrucker-Tal-Bach
Bach in der Gemeinde Kartitsch, Bezirk Lienz
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Der Hollbrucker-Tal-Bach ist ein Bach in der Gemeinde Kartitsch (Bezirk Lienz). Der Bach entspringt an der Nordseite der Karnischen Alpen und mündet nördlich der Faschinghöfe in den Gailbach.
| Hollbrucker-Tal-Bach | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | AT: 2-374-64-22-08 | |
| Lage | Osttirol | |
| Flusssystem | Donau | |
| Abfluss über | Gailbach (Drau) → Drau → Donau → Schwarzes Meer | |
| Quelle | östlich der Hollbrucker Spitze (Karnische Alpen) 46° 41′ 56″ N, 12° 26′ 9″ O | |
| Quellhöhe | ca. 2273 m ü. A.[1] | |
| Mündung | nördlich der Faschinghöfe in den Gailbach 46° 44′ 14″ N, 12° 28′ 7″ O | |
| Mündungshöhe | 1121 m ü. A.[1] | |
| Höhenunterschied | ca. 1152 m | |
| Sohlgefälle | ca. 20 % | |
| Länge | 5,7 km[2] | |
| Einzugsgebiet | 9,1 km²[3] | |
| Gemeinden | Kartitsch | |
Verlauf
Der Hollbrucker-Tal-Bach entspringt oberhalb des sogenannten Ochsenboden an Ostflanke der Hollbrucker Spitze. Das Quellgebiet ist umgeben vom Hollbrucker Kreuz, der Hollbrucker Spitze, dem Demut, der Schöntalhöhe und dem Widerschwing (von West nach Ost). Der Hollbrucker-Tal-Bach fließt von seinem Ursprung zunächst rund 800 Meter nach Osten und danach in nordnordöstlicher Richtung talwärts. Der Bach durchquert dabei im Oberlauf die weitläufigen Almflächen der Ochsenboden-Alm. Im Oberlauf erreicht er in der Folge zunehmend bewaldetes Gebiet und passiert im Mittellauf östlich die Imtal-Alm. Im Unterlauf unterquert der Hollbrucker-Tal-Bach die Verbindungsstraße zwischen Hollbruck und Kartitsch und mündet danach südwestlich der Gailtalstraße von links in den Gailbach.
Der Hollbrucker-Tal-Bach weist über fast seine gesamte Länge einen geringen Verbauungsgrad auf und hat zu 80 % unbeeinflusste Hydrologie. Das Umland weist zu rund 61 % eine mittlere und zu 39 % eine geringe Nutzungsintensität auf, die Gewässerraumausprägung schwankt zwischen natürlich, naturnah und stark beeinträchtigt. Die naturräumliche Bewertung schwankt ebenfalls je nach Abschnitt zwischen einer sehr hohen, hohen und mittleren Bedeutung.[2]
Zwischen Imtaler-Alm und Hollbruck wird mittels Tiroler Wehr ein Teil des Bachwassers (maximal 220 Liter pro Sekunde) ausgeleitet und dem Wasserkraftwerk Bodner am Gailbach zugeführt.