Hondamatic

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Die Hondamatic (auch H2 genannt) war Hondas erstes Automatikgetriebe. Es wurde von 1973 bis 1979 produziert und in Personenkraftwagen und Motorräder eingebaut. Der Name Hondamatic wird bei allen Automatikgetrieben von Honda verwendet. Die originale Hondamatic hatte anstelle von Planetengetrieben, wie bei den meisten anderen Automatikgetrieben, Stirnräder auf parallelen Achsen. Ein Freilauf zwischen den Zahnrädern des ersten und zweiten Gangs erhöhte die Motorbremswirkung.

Die Hondamatic schaltet nicht automatisch, sondern die Gänge werden per Wählhebel geschaltet. Der Hebel wirkt auf ein Steuerventil, das eine hydraulische betätigte Kupplung am jeweiligen Gangrad schließt oder öffnet. Es konnte dank des Drehmomentwandlers ständig im 2. Gang gefahren werden. Der Drehmomentwandler hatte eine Überbrückung. Deshalb bezeichnete Honda die Original-Hondamatic (die nur zwei Vorwärtsgänge hatte) als Dreiganggetriebe. Eine echte Dreigangautomatik H3 wurde 1979 lanciert.

Geschichte

Honda Civic Hondamatic

Honda konnte keine herkömmlichen Planetengetriebe mit Automatikgetriebe herstellen, ohne Patente zu verletzen. Daher bat Honda schließlich BorgWarner, ein Prototypgetriebe für ihre bevorstehenden Fahrzeuge zu entwerfen. BorgWarner lehnte jedoch ab. Das lag daran, dass BorgWarner keine Getriebebestimmungen hatte, die für einen so kleinen Motor wie den 500-cm³-Honda S500 effizient genug waren, und der bei einer maximalen Motordrehzahl von 8000/min zuverlässig arbeiten konnte. Dies veranlasste Honda dazu, ihre eigene Übertragung zu entwerfen. Sie kauften eine Übertragung von BorgWarner für die Entwicklung eines originalen Übertragungsdesigns. Sie haben ihr neu entwickeltes Automatikgetriebe am Honda L700 getestet. Als Tests und Verfeinerungen gemacht wurden, verkaufte Honda sein erstes automatisches Getriebe im N360.[1]

  • 1973–1980 Honda Civic
  • 1976–1985 Honda Accord
  • 1979 Honda Prelude

Motorrad

Honda 750 four Hondamatic 1977

Die Hondamatic wurde später in Hondas 400-, 450- und 750-cm³-Motorrädern eingesetzt. In dieser Anwendung war es kein echtes Automatikgetriebe, da der Fahrer manuell einen der beiden Gänge wählen musste, obwohl Hondas Drehmomentwandler bedeutete, dass keine Kupplung benötigt wurde.

  • CB750A (1976–1978)[2]
  • CB400A Falke Hondamatic (1978)
  • CM400A Hondamatic (1979–1981)
  • CM450A Hondamatic (1982–1983)

Einzelnachweise

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