Hornbach (Baumarkt)

deutsche Bau- und Gartenmarkt-Kette From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Hornbach Baumarkt AG (Eigenschreibweise: HORNBACH) ist ein Betreiber von Bau- und Gartenmärkten mit Sitz in Bornheim (Pfalz).

Schnelle Fakten
HORNBACH Baumarkt AG
Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0006084403
Gründung 1877 / 1993
Sitz Bornheim (Pfalz), Deutschland Deutschland
Leitung
  • Joanna Kowalska, CFO
  • Jan Hornbach
  • Nils Hornbach
  • Karsten Kühn
Mitarbeiterzahl 20.582 (2024/25)[1]
Umsatz 6,2 Mrd. Euro (2024/25)[1]
Branche Einzelhandel
Website www.hornbach.de
Stand: 28. Februar 2025
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Sie ist eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Hornbach Holding AG & Co. KGaA.

Die Hornbach Baumarkt Gruppe betreibt 176 Bau- und Gartenmärkte und Onlineshops in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Frankreich, Luxemburg, Schweden und den Niederlanden, davon 98 Märkte sowie zwei Fachmärkte für Hartbodenbeläge in Deutschland. Die durchschnittliche Verkaufsfläche eines Bau- und Gartenmarktes beträgt rund 11.800 Quadratmeter.[2]

Geschichte

Filiale in Sindelfingen

1877 gründete Schieferdeckermeister Michael Hornbach in Landau in der Pfalz einen Handwerksbetrieb. Dieser wurde im Jahr 1900 von seinem Sohn Wilhelm Hornbach um eine Baumaterialien-Handlung erweitert. Der Urenkel des Firmengründers, Otmar Hornbach, eröffnete 1968 in Bornheim (Pfalz) den ersten kombinierten Bau- und Gartenmarkt Europas.[3] Sein Sohn Albrecht ist heute Vorsitzender des Aufsichtsrats. Sein jüngerer Sohn Steffen Hornbach war bis Ende 2019 Vorsitzender des Vorstands der Hornbach Baumarkt AG.

1987 ging das Unternehmen als Aktiengesellschaft erstmals an die Börse.[4] Im Zuge des zweiten Börsengangs, 1993, entstanden aus der Hornbach AG die Hornbach Holding AG (heute: Hornbach Holding AG & Co. KGaA) und die Hornbach-Baumarkt-AG (heutige Schreibweise: Hornbach Baumarkt AG).

Delisting 2022

Im Dezember 2021 kündigte die Hornbach Holding an, dass die Hornbach Baumarkt AG vom Aktienmarkt genommen werden soll. Das angestrebte Delisting löste ein Delisting-Angebot für die ausstehenden Aktien aus. Als Anreiz, das Angebot anzunehmen, wurde ein Aufschlag von ca. 30 % auf den gewichteten Durchschnittskurs der letzten sechs Monate angeboten. Das Delisting stand bereits bei Angebotsvorlage fest, da die Hornbach Holding bereits zu diesem Zeitpunkt über den erforderlichen Anteilsbesitz verfügte. Zur Finanzierung des Ankaufs der 7,5 Mio. Aktien hatte sich die Holding eine Zwischenfinanzierung über 400 Mio. Euro gesichert.[5] Das Delisting erfolgte Ende Februar 2022. Trotz des Aufschlags von ca. 30 % lief der Aktienankauf nicht gut. Die Holding konnte ihren Anteil nur von ca. 76 % auf 90,85 % steigern. Der Anteil wurde inzwischen von 93,7 % (Stand: 29. Februar 2024) auf 95,2 % (Stand: 28. Februar 2025) erhöht.[1]

Commons: Hornbach (Baumarkt) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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