Horst Mäder
österreichischer Hochschullehrer
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Leben
Mäder leistete nach der Matura Wehrdienst im österreichischen Bundesheer; er absolvierte die Theresianische Militärakademie (TherMilAk) in Wiener Neustadt. Von 1962 bis 1972 diente er als Offizier der Panzertruppe. 1972/73 war er Teil der UN-Truppe. Von 1973 bis 1975 wurde er als Lehroffizier an der TherMilAk verwendet; er übernahm als Jahrgangskommandeur den 36-köpfigen Jahrgang „Andreas Hofer“, der 1976 ausgemustert wurde[1].
Von 1975 bis 1979 studierte er nebenberuflich Rechtswissenschaften (Jus) und wurde zum Dr. iur. promoviert. 1981 wurde er Chefredakteur der Zeitschrift für Ausbildung, Führung und Einsatz im Österreichischen Bundesheer Truppendienst.[2] Bis 2002 war er Leiter der Abteilung Truppendienst im Bundesministerium für Landesverteidigung in Wien.
Von 1999 bis 2003 war er 1. Vizepräsident der European Military Press Association.[3] 2012 wurde er Mitglied der Offiziersgesellschaft Niederösterreich.[4] Außerdem ist er Mitglied des Vereins Freunde der Landesverteidigungsakademie.[5]
Seit 2013 ist er freiberuflich tätig. Er schreibt u. a. Gastkommentare bei der Tageszeitung Kurier.
Positionen
Bei der Reform des Bundesheeres tritt er für das Programm der ZILK-Kommission ein.[6]
Auszeichnungen
- 1983: Staatspreis für publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung
- 2002: Berufstitel Professor
- Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
- Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
- Wehrdienstzeichen 1., 2. und 3. Klasse
- Wehrdienstmedaille in Bronze
Weblinks
- Horst Mäder beim Kurier