Horst Schiesser
deutscher Berliner Bäckerei-Unternehmer, am Neue Heimat-Skandal beteiligt
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Werdegang
Schiesser gehörte bis zu deren Insolvenz unter anderem die Backwarenfirma Geschi-Brot Schiesser & Sohn GmbH (Konkursverfahren Amtsgericht Ahrensburg 10 N 130/97 aufgehoben nach Schlusstermin 18. Februar 2011) mit einer Vielzahl von Tochter- und Schwester-Unternehmen, zum Beispiel Cityback GmbH, Schiesser & Sohn GmbH und die Eurafood GmbH.[1][2][3]
Bundesweit bekannt wurde Schiesser, als er am 18. September 1986 das mit 17 Mrd. DM hochverschuldete Wohnungsunternehmen Neue Heimat, Eigentümerin von über 300.000 Wohnungen, für den symbolischen Kaufpreis von 1 DM erwarb. Nach nur knapp zwei Monaten musste er das Unternehmen an die BGAG, eine DGB-Firma, rückübertragen. Sein Sanierungskonzept scheiterte, da die Banken die notwendigen Kredite verweigerten.[4]
Literatur
- Monopoly mit echtem Geld. In: Der Spiegel. Nr. 32, 1997 (online).
Weblinks
- Andreas Austilat: Heimatlos. In: Tagesspiegel. 18. September 2006 (archive.org).