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Hugo Althoff (Mediziner)

deutscher Mediziner und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Hugo Althoff (* 21. März 1921 in Salzkotten; † 1974 in Hamburg) war ein deutscher Mediziner und Hochschullehrer.

Leben

Hugo Althoff wuchs als Sohn von August Althoff, einem landwirtschaftlichen Rat, und dessen Ehefrau Gertrud (geb. Hessling) auf. 1939 schloss er sein Abitur am Gymnasium (siehe Albertus-Magnus-Gymnasium) in Beckum ab. Nach dem Abitur begann Althoff ein Medizinstudium. In den Nachkriegsjahren, ab 1946, war er als wissenschaftlicher Assistent für Medizin an der Universität Dortmund tätig. Bereits 1947 promovierte er mit seiner Dissertation über die Veränderung der Blutdruck- und Pulskurve durch Sympatol und Adrenalin bei vegetativ labilen Menschen, was einen frühen Fokus auf die physiologischen Reaktionen des menschlichen Körpers verdeutlicht. Diese Dissertation legte den Grundstein für seine spätere Spezialisierung in der Kinderheilkunde.

Althoff setzte seine akademische Karriere an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn fort, wo er zunächst von 1947 bis 1951 als wissenschaftlicher Assistent in der Kinderheilkunde arbeitete. In dieser Zeit veröffentlichte er 1953 eine weitere Dissertation über die Angiome der Wirbelsäule und der Kniegelenkkapsel, die seine Expertise im Bereich der pädiatrischen Medizin weiter festigte. Seine Habilitation im Jahr 1959, befasste sich mit Erythropoetinen und deren Bedeutung für die Kinderheilkunde.

In den folgenden Jahren war Althoff an verschiedenen medizinischen Einrichtungen tätig. Von 1961 bis 1962 wirkte er als Privatdozent für Kinderheilkunde an der Kinderklinik der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Seine akademische Karriere setzte er als außerplanmäßiger Professor für Kinderheilkunde in Kiel fort, bevor er 1966 an die Universität Hamburg wechselte, wo er ebenfalls als apl. Professor für Kinderheilkunde tätig war.[1] Althoff war nicht nur in der akademischen Lehre aktiv, sondern auch in der klinischen Praxis. Von 1962 bis 1965 arbeitete er als Oberarzt der Kinderklinik in Kiel und übernahm 1965 die Position des Chefarztes am Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg.

Althoff war verheiratet, zu seiner Ehefrau liegen jedoch keine weiteren Hinweise vor.

Schriften (Auswahl)

  • Die Veränderung der Blutdruck- und Pulskurve durch Sympatol und Adrenalin bei vegetativ labilen Menschen. 1944.
  • Über die Angiome der Wirbelsäule und der Kniegelenkkapsel. 1953.
  • Erythropoetine, Vorkommen und Bedeutung. 1959.
  • Die Regulation des Erythrocytenbestandes durch das Erythropoetin. 1962.
  • Zur klinischen Bedeutung des Erythropoetins. 1963.
  • Zur Bedeutung von Kindern mit akuter Leukämie durch den Hausarzt. 1963.
  • Die Therapie des rheumatischen Fiebers im Kindes- und Jugendalter. 1964.
  • Hugo Althoff, Hans-Rudolf Wiedemann: Zur Prophylaxe der Bilirubinenzephalopathie (Kernikterus) Neugeborener. 1964.
  • Hugo Althoff, Hans Etter, Wilfried Gassmann, Giorgio Giovannelli, Hans Günther Claus, Hans Gött, Erich Hässler, Albert Laur, Wolfgang Marquardt, Eyvind Mosekilde, Franco Perassi, Rüdiger Seyss, F. Sommer, Ekkehard Störig, Giulio Tori, Arthur Uehlinger, Konrad Weiss, Helmut Weyers: Röntgendiagnostik der Skeleterkrankungen, Teil 3. Berlin, Heidelberg, New York, 1968 (Digitalisat).

Einzelnachweise

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