Hugo Krautter

deutscher Steinmetzmeister und Bildhauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Hugo Krautter (* 14. März 1928 in Unterweissach, Württemberg; † 1. April 2008 ebenda)[1] war ein deutscher Steinmetzmeister und Bildhauer. Besonders bekannt wurde er durch seine Zierbrunnen und Sonnenuhren.

Leben

Hugo Krautter wurde kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 zur deutschen Wehrmacht eingezogen und diente als Soldat. Nach Kriegsende und Gefangenschaft absolvierte er eine Lehre zum Steinmetz. Nach der Ausbildung gründete er einen eigenen Betrieb in Unterweissach. Zunächst beschränkte sich Krautter auf Grabmäler, doch schon bald begann er sich für Brunnen und Sonnenuhren zu interessieren. Bis zu seiner Pensionierung schuf Krautter viele Zierbrunnen und Sonnenuhren für Kommunen und Privatleute in der Region Stuttgart. Die meisten seiner Werke befinden sich in öffentlichen Grünanlagen. Bemerkenswert ist der 1982 geschaffene Dorfbrunnen in Wattenweiler mit Sprüchen und Motiven aus dem deuterokanonischen Buch Jesus Sirach. Der Theologe Siegfried Kettling urteilte über den Brunnen: "Kunstwerk ist er, Meisterstück des Handwerks und Bild der Besinnung".[2][3]

Hugo Krautter war mit Lieselotte (1929–1994) verheiratet. Aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor, die den Steinmetzbetrieb jedoch einige Jahre nach Krautters Tode auflösten.

Werk (Auswahl)

Bilder

Literatur

  • Adolf Peitz: Sonnenuhren und Grabmalkunst: Das Werk von Steinmetz Hugo Krautter. In: Unsere Heimat. S. 1–4, Backnang 2000.

Einzelnachweise

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