Hugo Merguet
deutscher Altphilologe und Pädagoge
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Leben
Er war der Sohn eines Pfarrers. Nach der Reifeprüfung 1859 studierte Merguet Griechische und Lateinische Philologie. Nach Examen und Dissertation arbeitete er als Gymnasiallehrer am Königlichen Wilhelms-Gymnasium in Königsberg. Gleichzeitig lehrte er als Privatdozent für Klassische Philologie an der Universität Königsberg.[3] Merguet veröffentlichte verschiedene Arbeiten zur lateinischen Formenbildung, wobei er sich entschieden gegen die Agglutination wandte.[4] Einem breiten wissenschaftlichen Publikum ist er vor allem durch seine Konkordanzen zu den Schriften von Gaius Iulius Caesars und Marcus Tullius Ciceros bekannt, die als Standardwerke der Lateinischen Philologie gelten.
Schriften
- 1886: Lexikon zu den Schriften Cäsars und seiner Fortsetzer. Jena, Hildesheim, G. Olms, 1961.
- 1905: Handlexikon zu Cicero, Leipzig, T. Weicher, 1905; 2. Nachdruck: Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1997.
- 1877–1894: Lexikon zu den schriften Cicero's mit Angabe sämtlicher Stellen. Jena, G. Fischer.
- 1912: Lexikon zu Vergilius mit Angabe sämtlicher Stellen. Leipzig-R., Kommissionsverlag von R. Schmidt; Nachdruck, Hildesheim, G. Olms 1969.
Weblinks
- Literatur von und über Hugo Merguet im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek