Hugo Schramm

deutscher Journalist From Wikipedia, the free encyclopedia

Carl Hugo Wilhelm Schramm, Pseudonym Hugo Schramm-Macdonald (* 9. Dezember 1837 in Dresden[1]; † 1. Juni 1914 ebenda[2]) war ein deutscher Schriftsteller und Journalist.

Leben und Wirken

Er war der Sohn des Kantors Carl Traugott Schramm an der Annenkirche in Dresden und wuchs im Vorort Poppitz auf. Später heiratete er die Tochter des Spinnereibesitzers Eduard Schwendy Marie aus Berlin, die mit ihren Eltern nach Dresden gezogen war. Gemeinsam widmeten sie sich in Dresden freiberuflich der Schriftstellerei. Er schrieb neben einigen Monographien und Übersetzungen Beitrage über volkswirtschaftliche Themen für mehrere große Blätter wie den Berliner Lokalanzeiger und die Neue Freie Presse.

Er war außerdem Mitarbeiter der Allgemeinen Deutschen Biographie und war Mitglied des Vereins Dresdner Presse, des Ortsverbandes Dresden der Pensionsanstalt Deutscher Journalisten und Schriftsteller und Mitglied des Schriftstellerklubs „Symposion“.[3]

Ehrungen

Der König von Sachsen ernannte ihn aufgrund seiner Verdienste zum Professor.

Werke (Auswahl)

  • C. F. PH. v. Martius. Sein Lebens-und Characterbild insbesondere seine Reiseerlebnisse in Brasilien. Leipzig 1869.
  • Ein Pereat den Duellen! Zugleich ein Beitrag zur Geschichte des Duells. Leipzig 1869.
  • (Übersetzung): William Thomas Thornton: Die Arbeit. Ihre unberechtigten Ansprüche und ihre berechtigten Forderungen, ihre wirkliche Gegenwart und ihre mögliche Zukunft. Klinkhardt, Leipzig 1870.
  • (mit Otto Richter): Chronik des Sächsischen Königshauses und seiner Residenzstadt. Vom 18. Juni 1853 bis zum 18. Juni 1878. Baensch, Dresden 1878.
  • Der Weg zum Erfolg durch Eigene Kraft. Nach dem Englischen für das deutsche Volk bearbeitet. Heidelberg 1890.
  • Weg zum Wohlstand. Nach dem Muster von Samuel Smiles. 3. Aufl. Heidelberg 1899.

Literatur

  • Dresdner Geschichtsblätter. Band 4, Nr. 4, 1908, S. 301.

Einzelnachweise

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