Hugo von Genua

From Wikipedia, the free encyclopedia

Hugo von Genua SMOM (* 1148, in der Gegend von Alessandria; † 8. Oktober 1233, Genua) (mit Familiennamen Hugo Canefri) war ein italienischer Kreuzfahrer und später in der Krankenpflege tätiger Malteser. Die katholische Kirche verehrt ihn als Heiligen.

Das Wunder des Brunnens, Gemälde von Giovanni de Ferrari für die Kirche S. Giovanni di Prè in Genua

Leben

Hugo war das Kind adeliger Eltern. In jungen Jahren nahm er (gemeinsam mit Konrad (Montferrat) und Guala Bicchieri) am Dritten Kreuzzug teil, entschied sich aber dann, nachdem er dem Johanniter/Malteserorden beigetreten war, den Kriegsdienst hinter sich zu lassen und sich der Pflege kranker Menschen zu widmen. Für über 50 Jahre ging er dieser Aufgabe in einem Hospital nach.[1]

Verehrung

Bereits kurz nach seinem Tod wurde er selig-, später auch heiliggesprochen. Seine Verehrung dauert bis heute an und wird v. a. in Alessandria, Genua und im Souveränen Malteserorden gepflegt.

Sein liturgischer Gedenktag ist der 8. Oktober.[1]

Literatur

  • Giambattista Verdura, Vita morte e miracoli di S. Ugone cavaliere gerosolimitano, Genua 1665.
  • Vincenzo Persoglio, Sant'Ugo cavaliere ospitaliere gerosolimitano e la Commenda di S. Giovanni di Pré, Genua 1887.
  • Carlo Caviglione, ‘Ugo Canefri cavaliere della fede e della carità’ in Il Cittadino, Genua 18.10.1970.
  • Cassiano da Langasco, ‘Ugo Canefri un precursore del servizio sociale ai poveri’ in La voce alessandrina, 4.10.1980.
  • Carla Reschia, ‘Ugo Canefri tra miracoli e carità’ in La Stampa - Edizione di Alessandria, 8.10.1989.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI