Hörne (Osnabrück)
Ortsteil und Gemarkung der kreisfreien Stadt Osnabrück in Niedersachsen
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Hörne ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der kreisfreien Stadt Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1937 eine eigenständige Gemeinde. Innerhalb von Osnabrück gehört Hörne heute zum Stadtteil Hellern.
Hörne Stadt Osnabrück | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 15′ N, 8° 0′ O | |
| Fläche: | 3,5 km²[1] | |
| Einwohner: | 929[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 265 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. April 1937 | |
| Eingemeindet nach: | Hellern | |
| Postleitzahl: | 49205 | |
| Vorwahl: | 05405 | |
Lage von Hörne in Niedersachsen | ||
Geographie
Das Gebiet der Gemarkung und früheren Gemeinde Hörne erstreckt sich von der Anschlussstelle Osnabrück-Hellern der A 30 im Norden beiderseits des Hörner Wegs bis zur Osnabrücker Stadtgrenze im Süden. Der Charakter als dünnbesiedelte alte Bauerschaft hat sich weitgehend erhalten, lediglich im Bereich Irisweg / Heidkamp hat sich die Wohnbebauung von Hellern auf Hörner Gebiet ausgedehnt. Die Düte fließt von Südosten nach Nordwesten quer durch den Ortsteil. In Hörne liegen die Landschaftsschutzgebiete Gesmoldsberg, Hörner Niederung und Nordhaushöhe.
Geschichte
Die Bauerschaft Hörne gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Hörne zum Kanton Osnabrück-Land des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie (Bürgermeisterei) St. Catharinen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems.[2] 1814 kam Hörne zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Osnabrück. 1867 fiel die Gemeinde Hörne mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte sie zum Landkreis Osnabrück. Am 1. April 1937 wurde Hörne in die Gemeinde Hellern eingegliedert.[3] Hellern wiederum wurde im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen am 1. Juli 1972 ein Stadtteil von Osnabrück.
Einwohnerentwicklung
Bau- und Naturdenkmale
Auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Hörne stehen ein altes Backhaus am Nordhausweg 15 sowie ein Gartenhaus aus Bruchstein Am Gesmoldsberg 4 unter Denkmalschutz. Das Waldgebiet zwischen der Straße Im Steerte und dem Hörner Weg ist ein geschütztes Naturdenkmal.
Verkehr
Die Bahnstrecke von Osnabrück nach Münster durchquert das Gebiet von Hörne. Am Abzweig Hörne zweigt die Bahnstrecke von Osnabrück nach Bielefeld ab. Der nördlich des Abzweigs gelegene Betriebsbahnhof Hörne lag schon immer zum größten Teil auf Osnabrücker Stadtgebiet. Die innerstädtische Busanbindung von Hörne ist seit den 2010er Jahren stark ausgedünnt worden.[8][9]
