Hüchelhoven (Kölner Adelsgeschlecht)
Kölner Adelsgeschlecht
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Hüchelhoven war der Name eines ritterbürtigen Kölner Patriziergeschlechts, das dem Namen zufolge wahrscheinlich aus der gleichnamigen Ortschaft bei Bergheim stammte. Es stellte einen Bürgermeister von Köln.

Es besteht keine Verbindung zu dem gleichnamigen Adelsgeschlecht.
Geschichte
Mit Arnold von Hüchelhoven beginnt die Geschichte des Geschlechts. Er heiratete Druitgin von Mauenheim; beide starben vor 1401. Aus dieser Ehe ging der Sohn Johann von Hüchelhoven hervor. Anton Fahne gab fälschlicherweise an, Johanna von Hüchelhoven, die Wilhelm von Vlatten ehelichte, sei die Schwester des Letzteren gewesen. Vielmehr war sie eine Tochter des Gerhard Muyllart von Hüchelhoven.[1] Johann von Hüchelhoven war Ritter und 1417/1418 Bürgermeister von Köln. Er starb vor 1430 und war mit Sophia Stoll (urkundlich 1402–1430), Tochter des Hermann, vermählt. Die Eheleute besaßen viele Güter in Köln, darunter die Höfe Niederich und Scherffgin. Im Jahre 1410 stifteten sie den Hahnenkonvent bei den Minoriten in Köln. Johann und Sophia hatten zwei Töchter namens Druitgin, die Johann von Luinen heiratete, sowie Richmud, die Anton Suderman heiratete, an den die Güter in Köln fielen. Scheinbar war das Geschlecht noch nicht erloschen, da 1496 ein Adolf von Hüchelhoven im Schrein Niederich auftrat.
Wappen

Blasonierung: Ein Herzschild, links und rechts begleitet von jeweils einem Hermelinschwanz. Im Schildhaupt drei Hermelinschwänze.
Literatur
- Anton Fahne: Geschichte der kölnischen, jülichschen und bergischen Geschlechter in Stammtafeln, Wappen, Siegeln und Urkunden, Band 1, Heberle, Köln und Bonn 1848, S. 179 (hhu.de).