IEEE 802.3ae

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IEEE 802.3ae (auch 802.3ae-2002) war der erste Ethernet-Standard für 10-GBit/s-Verbindungen. Er stammt aus dem Jahr 2002[1] und definiert Glasfaser-Verbindungen nach 10GBASE-SR, 10GBASE-LR, 10GBASE-ER, 10GBASE-SW, 10GBASE-LW und 10GBASE-EW (10-Gigabit-Ethernet), die aus der Reihe IEEE 802 stammen.

Der Standard ermöglicht je nach physikalischer Schnittstelle PHY des Transportmediums Übertragungen mit max. 10 GBit/s per Multimode-Glasfaser über Längen von 25 m (10GBASE-SR) bis zu max. 300 m (10GBASE-LX4) und über Singlemode-Fasern von bis zu 40 km (10GBASE-ER).

Übersicht

Weitere Informationen Typ, Wellenlänge in nm ...
Tabellarische Übersicht über die Hauptmerkmale der unterschiedlichen PHYs
TypWellenlänge
in nm
Modemax. Distanz
in m
Frequenz
in MHz
Typische Anwendung
10GBASE-LX4 1 310 Multi
Mono
300
10 000
500
2 000
weniger benutzt
abwärtskompatibel
10GBASE-SR 850 Multi
Mono
82
300
500
2 000
Rechenzentren
10GBASE-LR 1 310 Mono 10 000 n/a Metro
Campus
10GBASE-ER 1 550 Mono 40 000 n/a Metro
MAN-WAN
10GBASE-SW 850 Mono 300 500 Gebäude (vertikal)
10GBASE-LW 1 310 Mono 10 000 n/a Rechenzentren
Backbone
10GBASE-EW 1 550 Mono 40 000 n/a Rechenzentren
Backbone
Schließen

Entwicklung

Die IEEE-Arbeitsgruppe 802.3ae wurde im November 1999 eingerichtet[2] und veröffentlichte den Standard IEEE 802.3ae für Glasfaserverbindungen im Juni 2002. Die Arbeitsgruppe IEEE 802.3ak, die sich mit der Standardisierung von 10-GBit/s-Verbindungen über Kupferkabel beschäftigte, wurde aufgrund vergleichbarer Aufgabenstellungen[3] 2005 mit ihr zusammengelegt.

Einzelnachweise

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