IKK classic
Krankenkasse
From Wikipedia, the free encyclopedia
Die IKK classic ist eine deutsche, bundesweit tätige Krankenkasse aus der Gruppe der Innungskrankenkassen mit Sitz in Dresden. Als Trägers der gesetzlichen Krankenversicherung ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Mit knapp 2,9 Millionen Versicherten, einem Haushaltsvolumen von 15,7 Milliarden Euro und 154 Geschäftsstellen ist sie Stand August 2026 die neuntgrößte Krankenkasse Deutschlands.
| IKK classic | |
|---|---|
| Sozialversicherung | Gesetzliche Krankenversicherung |
| Kassenart | Innungskrankenkasse |
| Rechtsform | Körperschaft des öffentlichen Rechts |
| Gründung | 1. Januar 2010 |
| Zuständigkeit | |
| Sitz | Dresden |
| Vorstand | Frank Hippler (Vorsitzender), Kai Swoboda |
| Verwaltungsrat | Hans Peter Wollseifer, Helmut Dittke (Vorsitzende) |
| Aufsichtsbehörde | Bundesamt für Soziale Sicherung |
| Versicherte | 2,86 Mio.[1] (1. Juni 2026) |
| Haushaltsvolumen | 15,7 Mrd. Euro (1. Juni 2026)[2] |
| Geschäftsstellen | 154 (1. Juni 2026)[2] |
| Mitarbeiter | 6.868 (1. Juni 2026)[2] |
| Website | www.ikk-classic.de |
Der Zusatzbeitrag beträgt seit August 2026 3,85 Prozent.[3]
Geschichte
Die IKK classic entstand zum 1. Januar 2010 aus der Fusion von IKK Baden-Württemberg und Hessen, IKK Hamburg, IKK Sachsen und IKK Thüringen. Diese hatten zu diesem Zeitpunkt 1.892.288 Versicherte, ein Haushaltsvolumen von 4,1 Mrd. Euro und über 190 Geschäftsstellen.[4] Am 29. Oktober 2009 beschlossen die Verwaltungsräte der vier beteiligten IKKs in Dresden einen Zusammenschluss. Der Hauptsitz der Krankenkasse ist Dresden. Zum 1. August 2011 wurde die Vereinigte IKK nach Beschlüssen des jeweiligen Verwaltungsrats vom 5. Juli 2011 in die IKK classic aufgenommen.[5]
Vorstand, Verwaltungsrat und Landesbeiräte
Die IKK classic wird von einem zweiköpfigen Vorstand geführt, der das operative Geschäft führt und an den Verwaltungsrat berichtet. Der Verwaltungsrat ist das Kontroll- oder Lenkungsorgan. Für den Bereich jeder Landesdirektion bildet der Verwaltungsrat zur Stärkung des Regionalbezuges einen Landesbeirat als beratenden Ausschuss. Der Landesbeirat besteht paritätisch aus Versicherten- und Arbeitgebervertretern.[6]