Ich ist ein Anderer (Film)
Film von Felix Randau (2026)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Ich ist ein Anderer ist ein deutsch-österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 2026 von Regisseur und Drehbuchautor Felix Randau mit Claes Bang als Felix Kersten und Valerie Pachner als Hedda Wohmann.[2][1]
| Film | |
| Titel | Ich ist ein Anderer |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland, Österreich |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 93[1] Minuten |
| Produktionsunternehmen |
|
| Stab | |
| Regie | Felix Randau |
| Drehbuch | Felix Randau |
| Produktion |
|
| Musik | Bernhard Fleischmann |
| Kamera | Sebastian Thaler |
| Schnitt | Joana Scrinzi |
| Besetzung | |
| |
Handlung
Anfang der 1950er-Jahre hofft Felix Kersten, der ehemalige Masseur von Heinrich Himmler, auf den Friedensnobelpreis. Er behauptet, sein Vertrauensverhältnis zum Reichsführer SS genutzt zu haben, um tausenden Häftlingen in den Konzentrationslagern das Leben zu retten.
Die Journalistin Hedda Wohmann hält Kersten dagegen für einen Scharlatan und stellt ihn kurz vor der Bekanntgabe der Träger der Nobelpreise auf einer Zugfahrt nach Oslo zur Rede. Während er mit angeblichen Beweisen aufwartet, konfrontiert sie ihn mit Widersprüchen.[2][3][4]
Produktion und Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden vom 30. Juli bis zum 3. September 2025 in Leipzig, Weimar und Wien statt.[2][4][5]
Der Film wurde von der deutschen Ostlicht Filmproduktion (Produzenten Marcel Lenz und Claritta Kratochwil) und der österreichischen Wega Film (Produzenten Veit Heiduschka, Christian Bachmann und Julia Heiduschka) produziert. Beteiligt waren der Mitteldeutsche und der Bayerische Rundfunk sowie Arte Deutschland. Unterstützt wurde die Produktion vom Österreichischen Filminstitut, ÖFI+, dem Deutschen Filmförderfonds, der Mitteldeutschen Medienförderung, der Thüringer Staatskanzlei, dem Filmfonds Wien sowie dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.[2][3][5][6]
Die Kamera führte Sebastian Thaler, die Musik stammt von Bernhard Fleischmann, die Montage verantwortete Joana Scrinzi und das Casting Suse Marquardt. Das Szenenbild gestaltete Stephan von Tresckow, das Kostümbild Mara Helml, den Ton Johannes Baumann und das Maskenbild Christine Akbaba und Regina Breitfellner.[2][5]
Veröffentlichung
Premiere war am 7. August 2026 am Locarno Film Festival.[2][7]
Rezeption
Alessio Vinciguerra bezeichnete die Produktion auf cinema-austriaco.org als interessante Auseinandersetzung mit einer auch heute noch umstrittenen historischen Figur, unterstützt durch eine gekonnte Regie, eine kurze Laufzeit und starke schauspielerische Leistungen, aber ohne dass der Film wirklich in Erinnerung bleiben werde.[8]
Weblinks
- Ich ist ein Anderer bei IMDb
- Ich ist ein Anderer in The Movie Database (englisch)