Nationalpark Iguaçu
Schutzgebiet in Brasilien
From Wikipedia, the free encyclopedia
Der Nationalpark Iguaçu, amtlich portugiesisch Parque Nacional do Iguaçu, ist ein Schutzgebiet im brasilianischen Bundesstaat Paraná. Er wurde 1939 gegründet und 1986 zum Weltnaturerbe erklärt. Kennzeichnend für den Park sind die Iguaçu-Wasserfälle an der Grenze zu Argentinien.[1] Er bewahrt eines der größten zusammenhängenden Reliktgebiete des ursprünglichen Atlantischen Regenwaldes und beherbergt eine außergewöhnliche Artenvielfalt mit zahlreichen endemischen und bedrohten Arten.[2][1]
Parque Nacional do Iguaçu
| ||
Wasserfälle im Nationalpark | ||
| Lage | Paraná ( | |
| Fläche | 1696,96 km² | |
| WDPA-ID | 60 | |
| Geographische Lage | 25° 41′ S, 54° 26′ W | |
|
| ||
| Einrichtungsdatum | 10. Januar 1939 | |
| Verwaltung | Instituto Chico Mendes de Conservação da Biodiversidade | |

Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Touristen den Park, er erwirtschaftet so circa 20 Millionen Euro Umsatz.[3]
Gefährdung
Der Park war in der Vergangenheit durch wiederkehrende Gesetzesvorhaben im brasilianischen Kongress bedroht, die eine Wiedereröffnung der geschlossenen Estrada do Colono (Caminho do Colono) durch das Schutzgebiet ermöglichen sollten.[4] Diese Vorhaben haben jedoch an politischer Dynamik verloren und gelten nach aktuellem Stand nicht mehr als akute Gefährdung.[5]
Siehe auch
- Nationalpark Iguazú (Argentinien)
- Tourismus in Brasilien
Weblinks
- Cataratas do Iguaçu. In: com.br. (brasilianisches Portugiesisch).

